Künstliche Intelligenz bei dm: dmGPT startet als unternehmenseigener KI-Chatbot für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im dialogicum

Karlsruhe. Künstliche Intelligenz bei dm. Nach einer erfolgreichen Testphase im Tochterunternehmen dmTECH, ist dmGPT (dm Generative Pre-trained Transformer) seit Mitte August für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des dialogicums zugänglich. Mit der unternehmenseigenen Version des KI-Sprachmodells GPT-3.5 können somit die rund 3.300 dm-Kolleginnen und Kollegen am Unternehmenssitz in einem sicheren Umfeld diese KI-Technologie anwenden. Aktuell befindet sich die schrittweise Bereitstellung von dmGPT in der gesamten Arbeitsgemeinschaft in Planung.

Künstliche Intelligenz bei dm: dmGPT läuft ausschließlich auf der dm-Infrastruktur

dmGPT bietet dabei einen ähnlichen Funktionsumfang wie das Original ChatGPT. Es nutzt deshalb die gleiche Technologie im Hintergrund. dmGPT läuft jedoch ausschließlich auf der dm-Infrastruktur. Der neue dm-Chatbot wird deshalb auf der unternehmenseigenen Cloudinfrastruktur bereitgestellt. Dadurch erreicht das Unternehmen die gleichen hohen Sicherheitsstandards im Umgang mit Daten wie mit allen anderen Anwendungen und Programmen im Unternehmen. Dies minimiert damit Risiken in Bezug auf Datenschutz-Konflikte und fehlende vertragliche Rahmenbedingungen.

Künstliche Intelligenz bei dm: Menschliche Entscheidungen in Bezug auf Veröffentlichungen, Weiterverwendungen, Prüfungen und Freigaben von Ergebnissen bleiben erhalten

„Wir bei dm-drogerie markt haben dadurch die Gelegenheit, uns als Vorreiter im Bereich künstliche Intelligenz in der Handelslandschaft zu positionieren. Wir bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern außerdem einen sicheren Umgang mit dem KI-Chatbot“, erklärt Roman Melcher. Er ist als dm-Geschäftsführer verantwortlich für das Ressort IT/dmTECH. „dmGPT wurde dafür entwickelt, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Arbeitsleben zu erleichtern, sie zu befähigen und die gesamte Arbeitsgemeinschaft in den Umgang mit künstlicher Intelligenz einzubeziehen. Wir gehen dort bei dmGPT nach dem Prinzip ‘Human in the Loop‘ vor. Dadurch bleiben menschliche Entscheidungen in Bezug auf Veröffentlichungen, Weiterverwendungen, Prüfungen und Freigaben von Ergebnissen weiterhin erhalten.“

Künstliche Intelligenz bei dm: dmGPT startete als Projektpilot im Juli 2023

Bereits im Juli dieses Jahres startete dmGPT als Projektpilot. 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern testeten bei dmTECH. Sie gaben in dieser Zeit etwa 35.000 Aufforderungen – sogenannte Prompts – ein. Die Nutzerinnen und Nutzer können individuell Aufgaben an dmGPT abgeben. Dazu gehört die Bearbeitung von Texten, die Unterstützung bei der Programmierung, das Ausbessern von Programmfehlern oder die Erstellung von Konzepten. Auch die Recherche oder die Erstellung von Social Media-Beiträgen können mithilfe von dmGPT erfolgen. Die Einsatzgebiete des KI-Chatbots sind vielfältig. Sie können stets auf kreative Weise adaptiert werden.

[Text/Bild: dm]

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