Sonnenschutz nur im Urlaub? BIPA-Studie zeigt auf, wie Österreicher:innen die UV-Gefahr im Alltag unterschätzen

Wiener Neudorf. Sonnenschutz nur im Urlaub? Eine neue BIPA-Studie kommt zum Ergebnis, dassr und die Hälfte der Österreicher:innen erst ab Mai/Juni mit regelmäßigem Sonnenschutz beginnen. Nur etwa jede:r Neunte schützt sich ganzjährig. Zur Risikosaison „Frühling“ stellt die Studie zudem fest: Vier von zehn haben bereits im Frühling einen Sonnenbrand. Das Hautkrebs in Österreich nimmt zu. Mehr als drei Viertel verzichten im Alltag oder bei Bewölkung auf Sonnenschutz, obwohl der UV-Index entscheidend ist. Kärnten ist Vorreiter beim ganzjährigen Sonnenschutz, Niederösterreich und Burgenland bilden die Schlusslichter.

Sonnenschutz nur im Urlaub? Österreicher tragen Sonnenschutz zumeist erst ab Mai auf

Der Frühling wird beim Thema Sonnenschutz häufig unterschätzt. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative Studie* von BIPA unter 1.000 Befragten: Während die Temperaturen noch moderat erscheinen, erreicht die UV-Strahlung bereits gesundheitsrelevante Werte mit Folgen für die Haut.

Sonnenschutz nur im Urlaub? Sonnenschutzempfehlung sieht Auftrag bereits ab dem UV-Index von 3 vor

Knapp die Hälfte der Österreicher:innen startet jedoch erst ab dem frühen Sommer (Mai/Juni) mit regelmäßiger Verwendung von Sonnenschutz. Jede fünfte Frau (20 %), aber nur jeder zehnte Mann (10 %) nutzt Sonnenschutzprodukte bereits im Frühling. Lediglich 11 % der Österreicher:innen nutzen Produkte mit Lichtschutzfaktor ganzjährig. 13 % geben zudem an, nie Sonnenschutz zu verwenden.

Sonnencreme kommt bei zwei Drittel der Befragten erst dann zum Einsatz, wenn Urlaub oder Freizeitaktivitäten im Freien anstehen: 76 % sind der Meinung, dass Sonnenschutz im Alltag, zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit oder bei Besorgungen, nicht notwendig ist. Zusätzlich verzichten 82 % an bewölkten Tagen meist gänzlich auf Schutz, obwohl UV-Strahlung unabhängig von Temperatur und sichtbarer Sonne wirkt.

Bereits ab einem UV-Index von 3 wird Sonnenschutz empfohlen – ein Wert, der in Österreich auch im Frühling regelmäßig erreicht wird. Dermatologin Dr. Erika Ivancic-Brandenberger : „In meiner Praxis erlebe ich täglich, dass Sonnenschutz mit Hitze und Urlaub assoziiert wird – dabei ist die Temperatur dermatologisch irrelevant. Bereits im Frühling erreicht die UV-Strahlung Intensitäten, die zu kumulativen Hautschäden führen können, und das selbst bei bewölktem Himmel. Maßgeblich ist allein der UV-Index – und die langfristigen Folgen einer zu hohen UV-Exposition sollten wir nicht unterschätzen: Hautkrebs zählt heute zu den häufigsten Krebserkrankungen in Österreich, und täglicher Sonnenschutz bleibt die wirksamste Prävention. Für besonders exponierte Bereiche wie Gesicht, Hals und Kopfhaut empfehle ich daher ganzjährig Sonnenschutz.“

Sonnenschutz nur im Urlaub? Sonnenbrand ist kein Sommerphänomen

Die Studie zeigt deutlich: Sonnenbrand ist kein Sommerphänomen. Rund die Hälfte der Befragten hat mindestens einmal im Jahr einen (leichten) Sonnenbrand. 39 % bekommen ihn zudem bereits im Frühling. Ein Hinweis darauf, dass die Risiken in dieser Jahreszeit oft unterschätzt werden. Besonders unter 50-Jährige sind davon überdurchschnittlich betroffen. Damit Sonnenschutz seine volle Schutzwirkung entfaltet, benötigt man einen großzügigen Auftrag. Hinzukommt: Alle zwei Stunden konsequent erneuern. Allerdings geben nur 27 % der Befragten an, sich konsequent im Laufe des Tages erneut einzucremen.

Sonnenschutz nur im Urlaub? Guter Sonnenschutz muss nicht teuer sein

Die gute Nachricht dazu: Effektiver Sonnenschutz ist keine Frage des Preises. Margit Reisinger, Geschäftsführerin von BIPA: „Bei der Entwicklung unserer BIPA Sonnenschutz-Linie steht Qualität für uns an erster Stelle. Unser Anspruch ist es, unseren Kundinnen und Kunden Produkte anzubieten, die in ihrer Schutzwirkung überzeugen. Und gleichzeitig für jeden leistbar sind. Denn wirksamer Sonnenschutz sollte keine Frage des Budgets sein.“

In den rund 570 BIPA Filialen in ganz Österreich sowie im Onlineshop finden Kund:innen ein umfangreiches Angebot an Sonnenschutzprodukten. Das sind Produkte der Eigenmarken BI CARE, bi good bzw. BI KIDS für Babys und Kinder sowie zahlreicher Industriemarken. „Ob für empfindliche Haut, Kinder oder den schnellen Schutz für zwischendurch – bei BIPA findet jede:r genau das, was sie oder er braucht“, so Margit Reisinger.

[Text/Bild: BIPA]

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