ZFD: Krankenkassen in Sachsen-Anhalt passen nach Schiedsverfahren die Vergütung für Podologen an

Lüdinghausen. Das lange Warten hat sich für die Podologinnen und Podologen in Sachsen-Anhalt gelohnt: Im Schiedsverfahren gegen die Krankenkassen AOK und IKK gesund plus gab es für die Vergütung für Podologen ein positives Ergebnis. Bei der Einigung erzielten die Fußpfleger dabei eine deutliche Steigerung des Entgeltes von mehr als 30 Prozent.

Vergütung für Podologen: Anpassung in drei Stufen

Die Anpassung erfolgt allerdings in drei Stufen. Sie beginnt für die AOK mit einer rückwirkenden Geltung ab dem 1. April diesen Jahres. Für die IKK gesund plus erfolgt sie zudem ab 01. Mai2018. Für beide Einigungen beträgt die Gesamtlaufzeit bis 31. 2020.

Das Ergebnis des Schiedsverfahrens bedeutet damit für die Leistungspositionen der Podologinnen und Podologen eine Steigerung von 32 Prozent. Davon entfallen fast 17 Prozent auf die erste Stufe.

Noch besser schneiden dabei die ebenfalls dringend anpassungsbedürftigen Hausbesuchspositionen ab. Über die Gesamtlaufzeit betragen sie rund 44 und 75 Prozent. Allerdings liegen bisher keine konkreten Zahlen vor, räumt der Deutsche Verband für Podologie (ZFD) in seiner Mitteilung ein. „Bis die konkreten Zahlen von den Vertragsparteien unterschrieben sind, ist noch ein wenig Geduld erforderlich“, erklärt er.

Vergütung für Podologen: Sachsen-Anhalt bald auf Niveau der Bundesebene

Die Schlusslichtposition für die Podologinnen und Podologen in Sachsen-Anhalt hat damit ein Ende“, freut sich der ZFD. Mit dem Ergebnis verbunden ist dabei auch der Bruch mit der unrühmlichen Tradition der bundesweit niedrigsten Vergütungen. Die Preise in Sachsen-Anhalt erreichen vielmehr nun endlich auch bei diesen beiden Krankenkassen das Niveau der Bundesebene.

Vergütung für Podologen: Geduld und Hartnäckigkeit setzten sich durch

An dieser Stelle darf ein Dank an die Kolleginnen und Kollegen in Sachsen-Anhalt für ihre Geduld und ihr Vertrauen nicht fehlen. Ebenso gilt das für das Engagement und die Hartnäckigkeit des Verhandlungsteam des Bundesverbandes.

Zum Deutsche Verband für Podologie (ZFD) e.V.

Der Deutsche Verband für Podologie (ZFD) e.V. ist mit rund 5.000 Mitgliedern in zwölf Landesverbänden die größte und maßgeblichste bundesweit vertretene Organisation der Berufsständischen. Weitere Informationen zum Verband und Kontaktadressen von Podologen sind erhältlich unter www.podo-deutschland.de.

[Text/Logo: Deutscher Verband für Podologie (ZFD) e.V.]

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