L’Oréal eröffnet Tochtergesellschaft in Kenia

Die Region Afrika/Nahost soll der neue Wachstumstreiber von L’Oréal auf dem Weg zu einer Milliarde neuer Konsumenten werden. Die Unternehmensgruppe eröffnete deshalb nun eine neue Tochtergesellschaft in Kenia. „Sie wird Dreh- und Angelpunkt für die Expansion des Konzerns in der Region Ostafrika mit Uganda, Tansania, Ruanda, Burundi und Äthiopien sein“, so der Kosmetik- und Parfumspezialist.

Bereits im September eröffnete L’Oréal in Nigeria eine Tochtergesellschaft. Grund: Diese Märkte Afrikas seien besonders dynamisch und verfügten über eine große Anzahl potentieller Konsumenten.

Mit den beiden neuen Tochtergesellschaften in Afrika unterstreicht die L’Oréal-Gruppe ihr Vertrauen in das Wachstumspotential der Region. Das Unternehmen stellt damit den Verbrauchern vor Ort jetzt ihre Produkte zur Verfügung, die die individuellen Schönheitsbedürfnisse erfüllen sollen.

„Schönheitspflege hat in Afrika eine lange Tradition“, so L’Oréal. Die meisten Frauen verwendeten sehr viel Zeit für ihre Schönheitspflege, insbesondere für ihr Haar. Die Haarpflege zähle neben Körperpflege und Deos zu den Hauptmärkten, wobei in Afrika vor allem Produkte zum Glätten und Entkrausen der Haare verwendet würden. Das Unternehmen: „Fast die Hälfte aller Frauen benutzt einmal pro Monat ein solches Produkt. Im Bereich Pflege verwenden afrikanische Frauen gern feuchtigkeitsspendende Körperlotionen und Produkte für einen gleichmäßigen Teint. Mit seinem breit gefächerten Markenportfolio kann der Konzern diese Bedürfnisse in vollem Umfang erfüllen.“ Dank seines Forschungszentrums in Chicago besitze L’Oréal fundierte Kenntnisse über das Haar und die Haut von Menschen afrikanischer Herkunft. Softsheen-Carson, die weltweit führende Marke für Menschen afrikanischer Herkunft, und die Friseurmarke Mizani sind die Zugpferde des Konzerns für die Gewinnung neuer Konsumenten in der Region.

L’Oréal ist bereits seit 1963 in Südafrika vertreten. Der Konzern betreibt in der Region Afrika/Nahost nunmehr neun Tochtergesellschaften, ein Werk für Haar- und Hautpflege-Produkte in Midrand und ein Testzentrum für den Bereich Forschung und Innovation in Johannesburg.

Die Marken Garnier und L’Oréal Paris sind ebenfalls auf dem afrikanischen Kontinent präsent. Die L’Oréal-Gruppe ist seit vielen Jahren in Partnerschaft mit der UNESCO auch mit ihren gemeinnützigen Initiativen wie „Friseure gegen Aids“ (das Programm begann in Südafrika) oder „For Women in Science“ vor Ort aktiv. Bei der Eröffnungsfeier bedankte sich Patricia Ithau, die Geschäftsführerin von L’Oréal Kenia, für das Stipendium der L’Oréal-Stiftung, das 2012 an eine junge kenianische Wissenschaftlerin vergeben wird.

Dank seiner multikulturell besetzten Teams und Produkten, die den weltweit sehr unterschiedlichen Kosmetikbedürfnissen entsprächen, sieht sich der Konzern gut aufgestellt, um in den kommenden zehn bis 15 Jahren eine Milliarde neuer Konsumenten zu gewinnen.

[Text/Logo: L’Oréal]

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