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HDE: Umsatzprognose für 2018 liegt bei plus zwei Prozent

Berlin. Der Umsatz im Einzelhandel in Deutschland läuft weiterhin gut. Das zeigt die aktuelle Umfrage des Handelsverband Deutschland (HDE) unter 1.000 Unternehmen aller Standorte, Größen und Vertriebskanäle. Der Einzelhandelsverband hält deshalb an seiner Umsatzprognose für 2018 mit plus zwei Prozent fest. Wachstumstreiber ist dabei der Online-Handel. Immer mehr stationäre Handelsunternehmen profitieren hierbei mit eigenen Online-Shops oder dem Verkauf über Online-Plattformen.

Umsatzprognose für 2018: Stimmung im Einzelhandel sinkt bei kleinen Unternehmen

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Die Stimmung im Einzelhandel lässt allerdings laut der HDE-Umfrage leicht nach. Sie weist jedoch nach wie vor einen positiven Saldo aus. Dabei geht die Schere zwischen großen und kleineren Unternehmen weit auseinander. Der Mittelstand blickt dabei deutlich pessimistischer in die Zukunft als größere Händler.

Umsatzprognose für 2018: Online-Handel bleibt Wachstumstreiber

Die Umsätze der Branche stiegen hingegen im ersten Halbjahr nominal um knapp drei Prozent. Der Einzelhandel insgesamt wird seine Erlöse 2018 nach Prognose des HDE um zwei Prozent auf über 520 Milliarden Euro steigern. Dabei wachsen die stationären Umsätze um nominal 1,2 Prozent, die Onlineumsätze um zehn Prozent. Der Online-Handel bleibt damitder Wachstumstreiber für die gesamte Branche.

Umsatzprognose für 2018: Stationäre Händler nutzen digitale Chancen

„Auch immer mehr stationäre Händler profitieren vom Online-Boom. Sie eröffnen eigene Online-Shops oder verkaufen auf Online-Plattformen und Marktplätzen“, erklärt deshalb HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth zur Entwicklung. So hat ein Viertel der stationären Händler mittlerweile einen Online-Shop. 15 Prozent der Waren verkaufen sie dadurch inzwischen über Online-Marktplätze. „Der Internetvertrieb wird für viele Unternehmen immer wichtiger. Fast jeder fünfte Betrieb verkauft über zehn Prozent seiner Waren im Internet. Fast zwei Drittel der Unternehmen rechnen zudem mit steigenden Onlineerlösen im laufenden Jahr“, so Genth weiter.

Umsatzprognose für 2018: Einzelhandel bedarf politischer Rahmenbedingungen für digitale Innovationen

Damit die Unternehmen die Chancen der Digitalisierung noch konsequenter nutzen können, müssen aber die politischen Rahmenbedingungen stimmen. „Der Handel braucht deshalb Spielräume für Investitionen in digitale Innovationen. Überregulierungen, beispielsweise beim Datenschutz, schaden“, betont Genth dazu. Außerdem gehe es darum, Fachkräfte fit für die neuen Anforderungen der digitalen Welt zu machen.

[Text/Logo: HDE/Einzelhandelsverband Parfümerie]