Hamburg. „Dein altes Handy für den Regenwald – jetzt abgeben und Gutes tun“. Unter diesem Motto starteten der Drogeriemarkt-Filialist budni und der Verein „Abenteuer Regenwald e. V.“ eine Sammelaktion für alte Smartphones. Bis Samstag, 10. Oktober, können dafür ausgediente Mobiltelefone und Tablets in allen 183 budni-Filialen abgegeben werden.
Die Aktion startete bereits am Tag der Tropenwälder (14. Sepember): In der budni-Filiale in den Harburg Arcaden landeten an diesem Morgen die ersten ausgedienten Handys in der Sammelbox. Schüler einer 8. Klasse des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums aus Hamburg-Wilstorf übergaben sie. „Die Schüler:innen machten damit den Anfang für diese gemeinsame Aktion“, heißt es dazu auf der Internetseite von Budni.
Dein altes Handy für den Regenwald: Was in der Schublade schlummert, steckt voller Rohstoffe
Smartphones und Tablets enthalten Gold, Silber, Kupfer, Kobalt und seltene Erden. Der Abbau solcher Rohstoffe kann mit erheblichen Umweltbelastungen verbunden sein und in einigen Regionen zur Beeinträchtigung von Ökosystemen und Tropenwäldern beitragen. Dabei liegen allein in Deutschland nach Berechnungen des Digitalverbands Bitkom etwa 167 Millionen alte Handys und Smartphones ungenutzt in Schubladen. Jedes recycelte Altgerät trägt dazu bei, enthaltene Rohstoffe im Kreislauf zu halten und deren erneute Nutzung zu ermöglichen.

„Mit dieser Aktion zeigen wir, dass alle ganz einfach etwas tun können. Ein altes Handy in der Schublade mag bedeutungslos erscheinen. Doch in der Summe können tausende Geräte der Wiederverwendung oder dem Recycling zugeführt werden. Zugleich unterstützen die Spenderinnen und Spender damit unsere Bildungsarbeit für den Regenwald „, betont Kathrin Grau, Gründerin und Geschäftsführerin von Abenteuer Regenwald e. V.
Dein altes Handy für den Regenwald: Einfaches Recycling, das wirklich ankommt
Die gesammelten Geräte bereitet der zertifizierte Recyclingpartner Interzero wieder auf. Nicht mehr nutzbare werden dort fachgerecht recycelt. Alle Geräte durchlaufen zudem einen DSGVO-konformen Datenlöschprozess. Ein Teil der Erlöse fließt in die Bildungsarbeit von Abenteuer Regenwald e. V. Er kommt somit Kindern und Jugendlichen zugute, die ihre eigene Wirksamkeit für Umwelt und Klima erleben sollen.
„Wir sind überzeugt: Wer Nachhaltigkeit wirklich im Alltag verankern will, muss sie so einfach wie möglich machen. Wer sein altes Handy bei uns abgibt, tut etwas Sinnvolles, ohne großen Aufwand. Das ist damit unser Beitrag, Nachhaltigkeit in den Alltag bringen„, erlärt Christoph Wöhlke, Geschäftsführer der Iwan Budnikowsky GmbH & Co. KG
Dein altes Handy für den Regenwald: Gemeinsam sammeln, mehr erreichen
Alte Smartphones bis zum 10. Oktober einfach in einer der 183 budni-Filialen in die Sammelbox werfen. Besonders Schulklassen, Jugendgruppen und Vereine sind eingeladen, gemeinsam zu sammeln und die Altgeräte gebündelt abzugeben. Dafür gibt es eine Urkunde und ein kleines Goodie. Einfach vorab bei info@abenteuer-regenwald.de melden.
Wichtig: Aufgeblähte Geräte sowie lose Akkus dürfen aus Sicherheitsgründen nicht in die Sammelboxen gegeben werden. Weitere Informationen zur Aktion unter: https://www.abenteuer-regenwald.de/handysammlung
Dein altes Handy für den Regenwald: Über Abenteuer Regenwald e. V.
Abenteuer Regenwald e.V. ist ein Hamburger Bildungsverein. Seit 22 Jahren bringt er junge Menschen ins Handeln– für den Regenwald und eine zukunftsfähige Welt. Der Verein erreicht dafür jährlich bis zu eine Million Kinder und Jugendliche mit Projekttagen, Aktionen und digitalen Bildungsangeboten. Wissen wird dort mit echtem Handeln verbunden. Damit erleben junge Menschen, dass ihr Engagement wirklich etwas bewegt. Abenteuer Regenwald e. V. ist mehrfach ausgezeichnet. Der Verein arbeitet mit Schulen, Bildungseinrichtungen und Unternehmen in ganz Deutschland zusammen.
Kontakt: Kathrin Grau – Gründerin & Geschäftsführerin Abenteuer Regenwald e. V. Behringstraße 28a Haus 1 | 22765 Hamburg presse@abenteuer-regenwald.de
[Text/Fotos: IWAN BUDNIKOWSKY GmbH & Co.KG/herrschick.de]
Textzeile: Christoph Wöhlke und Kathrin Grau

