Eric Riegger wird neuer CEO der METRO AG

Eric Riegger wird neuer CEO der METRO AG. Eric Riegger übernimmt zum 1. Oktober 2026 den Vorstandsvorsitz der METRO AG. Er folgt auf Dr. Steffen Greubel, der den Aufsichtsrat um die Aufhebung seines Vertrags zum Ende des laufenden Geschäftsjahres gebeten hat. Riegger soll die sCore-Strategie weiterentwickeln und dabei Profitabilität, Kosteneffizienz sowie digitale Prozesse in den Mittelpunkt stellen.

Wechsel an der Spitze des Großhandelsunternehmens

Der Aufsichtsrat der METRO AG hat Eric Riegger mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 zum neuen Vorstandsvorsitzenden und CEO des Unternehmens bestellt. Riegger ist derzeit Finanzvorstand der METRO AG und wird die zusätzliche Verantwortung zunächst neben seinen bisherigen Aufgaben übernehmen.

Er folgt auf Dr. Steffen Greubel, der den Aufsichtsrat um die Aufhebung seines Vertrags zum Ende des laufenden Geschäftsjahres gebeten hat. Nach Angaben des Unternehmens gibt es unterschiedliche Vorstellungen über die künftige Ausrichtung von METRO. Greubel erklärte, dass die nächste Entwicklungsphase aus seiner Sicht von einer Führung gestaltet werden sollte, die diese Phase von Beginn an verantwortet.

Mit dem Wechsel an der Unternehmensspitze verbindet METRO die Fortführung der bestehenden Strategie und zugleich deren Weiterentwicklung. Im Mittelpunkt steht dabei die sCore-Wachstumsstrategie.

Riegger verbindet Finanz- und Handelserfahrung

Eric Riegger ist seit Februar 2024 Mitglied des Vorstands der METRO AG. Seine Bestellung als Vorstandsmitglied läuft bis zum 31. Dezember 2030. Neben seiner Erfahrung im Finanzbereich verfügt er nach Angaben des Aufsichtsrats auch über operative Kenntnisse im Handel.

Der Aufsichtsrat hebt insbesondere Rieggers Arbeit in den Bereichen Kosteneffizienz und Profitabilität hervor. Roman Šilha, Vorsitzender des Aufsichtsrats der METRO AG, erklärte, Riegger habe gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen maßgeblich dazu beigetragen, das Unternehmen auf einen Wachstumskurs zurückzuführen.

Mit der Ernennung soll nach Unternehmensangaben Kontinuität geschaffen werden. Gleichzeitig steht METRO vor der Aufgabe, die strategischen Prioritäten für die kommenden Jahre weiter zu konkretisieren. Für Unternehmen aus der Konsumgüterbranche ist diese Entwicklung relevant, weil METRO als international tätiger Großhändler eine wichtige Schnittstelle zwischen Herstellern, Lieferanten und gewerblichen Kunden bildet.

Weiterentwicklung der sCore-Strategie

Eric Riegger kündigte an, gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen einen Prozess zur Weiterentwicklung der sCore-Strategie zu starten. Beteiligt sind Christiane Giesen, Chief Operating Officer und Arbeitsdirektorin, sowie Guillaume Deruyter, Chief Customer and Merchandise Officer.

Ziel dieses Prozesses ist es, das nachhaltige Wachstum der METRO AG abzusichern. Dabei sollen die Bedürfnisse der Kunden und die Entwicklungen in den jeweiligen Märkten stärker berücksichtigt werden. Für Hersteller und Vertriebsunternehmen aus den Bereichen Kosmetik, Drogeriewaren und Lebensmittel-Einzelhandel können sich daraus neue Anforderungen an Sortimente, Lieferketten, digitale Schnittstellen und Kundenservices ergeben.

Riegger will in seiner neuen Funktion einen besonderen Schwerpunkt auf drei Themen legen: die Verbesserung der Profitabilität, eine höhere Kosteneffizienz und die Nutzung digitaler Lösungen. Diese Bereiche betreffen nicht nur interne Abläufe. Sie beeinflussen auch, wie Produkte beschafft, vermarktet, distribuiert und an gewerbliche Abnehmer verkauft werden.

Digitalisierung als Bestandteil der Unternehmensentwicklung

Die geplante stärkere Nutzung digitaler Lösungen soll nach Angaben der METRO AG dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu erhöhen. Im Großhandel können digitale Anwendungen unter anderem bei der Sortimentssteuerung, der Bestandsplanung, der Kundenkommunikation und der Optimierung von Beschaffungsprozessen eingesetzt werden.

Für Lieferanten bedeutet eine solche Entwicklung, dass digitale Anbindungen und verlässliche Daten an Bedeutung gewinnen. Produktinformationen, Verfügbarkeiten, Preise und logistische Angaben müssen zunehmend strukturiert und aktuell bereitgestellt werden. Auch die Auswertung von Kundendaten und Marktbewegungen kann für die Sortiments- und Vertriebsplanung wichtiger werden.

Welche konkreten Maßnahmen aus der Weiterentwicklung der sCore-Strategie entstehen, ist zum Zeitpunkt der Ankündigung noch offen. Der angekündigte Prozess soll in den kommenden Wochen gemeinsam mit dem Vorstand eingeleitet werden.

Rückblick auf die Amtszeit von Steffen Greubel

Steffen Greubel war fünf Jahre Vorstandsvorsitzender der METRO AG. Nach Einschätzung des Aufsichtsrats hat er das Unternehmen in dieser Zeit neu ausgerichtet. Genannt werden insbesondere Kundennähe, Vertriebsdynamik, höhere Geschwindigkeit bei Entscheidungen und ein stärker unternehmerisch geprägtes Arbeiten.

Greubel selbst bezeichnete seine Amtszeit als eine Phase erfolgreicher Transformation. METRO habe sich zu einem wachsenden Großhandelsunternehmen entwickelt, das seine Kunden stärker in den Mittelpunkt stelle. Für die nächste Phase sieht er unterschiedliche Vorstellungen über die künftige Ausrichtung. Seinen Abschied begründet er damit, dass die nächste Entwicklungsstufe von einer Führung übernommen werden sollte, die von Anfang an für sie verantwortlich ist.

Der Aufsichtsrat bedauert Greubels Entscheidung und dankte ihm für die Zusammenarbeit. Die operative Verantwortung soll nun schrittweise auf Eric Riegger übergehen.

Bedeutung für Hersteller und Lieferanten

Der Führungswechsel bei METRO fällt in eine Zeit, in der der Handel und seine Lieferanten mit steigenden Kosten, verändertem Kundenverhalten und zunehmender Digitalisierung umgehen müssen. Für Hersteller kosmetischer Produkte und anderer Konsumgüter bleibt die Zusammenarbeit mit Großhandelsunternehmen deshalb ein wichtiger Bestandteil ihrer Vertriebsplanung.

Entscheidend wird sein, wie METRO die Balance zwischen Wachstum, Preisgestaltung, Effizienz und Kundennähe gestaltet. Ebenso relevant ist, welche Bedeutung künftig digitale Vertriebskanäle, datenbasierte Sortimentsentscheidungen und individuelle Lösungen für gewerbliche Kunden erhalten.

Mit Eric Riegger übernimmt ein Finanzvorstand zusätzlich den Vorstandsvorsitz. Damit rücken Profitabilität, Kostenkontrolle und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens zunächst deutlich in den Fokus. Gleichzeitig soll die sCore-Strategie weiterentwickelt werden. Die nächsten Schritte werden zeigen, wie METRO diese Schwerpunkte mit Kundenorientierung, Innovation und den Anforderungen seiner Lieferanten verbindet.

[Transparenzhinweis: Wir überprüfen Lesbarkeit, Rechtschreibung und Verschlagwortung unserer Beiträge durch KI gestützte Tools. Inhaltlich werden die Texte redaktionell bearbeite und erstellt.]

[Text: kosmetiknachrichten/Bild: Metro Group]


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