dm nimmt Energiesparlampen zurück – Jede Altlampe unterstützt bis Ende Oktober einen Fonds für schönere Schulhöfe

„dm-Kunden geben bundesweit an jedem Öffnungstag rund 450 ausgediente Energiesparlampen und LEDs in dm-Märkten ab – fünf Mal so viele wie im Vorjahr mit rund 90 Lampen täglich“, erklärt der Drogeriediscounter aus Karlsruhe. Das Unternehmen sorge dann in Zusammenarbeit mit Partnern dafür, dass sämtliche Bestandteile der Lampen in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden.

Der Rücknahmeservice unterstützt zugleich die berufliche Rehabilitation von Menschen mit Beeinträchtigungen im Kreis Euskirchen. Hier beteiligen sich die Nordeifelwerkstätten (NEW), einer der größten Arbeitgeber der Region, an der effizienten Logistik. Sie sortieren die Fracht aus den dm-Märkten in ganz Deutschland um und leiten diese gebündelt zur Entsorgung weiter.

Entsorgen mit dem Einkauf verbinden

„Mit den Sammelboxen, in die Kunden neben den Altlampen ebenso unentgeltlich leere Batterien und Verpackungen abgeben können, setzen wir erneut Zeichen, um unserer Vorreiterrolle als nachhaltig handelndes Unternehmen gerecht zu werden“, erläutert Christoph Werner, als dm-Geschäftsführer verantwortlich für Marketing + Beschaffung. „Die Kunden haben die Möglichkeit, das umweltgerechte Entsorgen der Altlampen bequem mit dem Einkauf zu verbinden.“ Seitdem die Steckkartons für Altlampen im Mai 2011 am Eingang der Märkte bereitgestellt wurden, wurden rund 88.000 Stück gesammelt.

Lager- und transportsichere Lösung

„Der hohe Zuspruch zeigt, wie eine einfache und gute Idee Sinnvolles für Mensch und Umwelt bewirken kann“, so Werner weiter. Mit den Steckkartons stellt dm eine sichere Lösung bereit, um die ausgebrannten Energiesparlampen in jeweils nur kleinen Einheiten von 16 Stück entgegenzunehmen und zu lagern. Die Kartons werden, sobald sie befüllt sind, aus dem Verkaufsraum ins Lager des Marktes gebracht. Der Spediteur, der die dm-Märkte zur Belieferung anfährt, nimmt die Kartons in Klappboxen gesichert auf dem Rückweg mit.

Recycling zahlt sich mehrfach aus

Noch bis Ende Oktober unterstützen dm-Kunden darüber hinaus mit der Rückgabe ihrer Altlampen ohne weiteres Zutun eine bundesweite Initiative von Entsorgungspartner Lightcycle zusammen mit dem Deutschen Kinderhilfswerk e.V.: Für je zehn mit Altlampen gefüllte Sammelboxen gibt Lightcycle zehn Euro in einen Fonds für schönere Schulhöfe. In einem Publikumsvoting ermittelte Schulen erhalten die Chance, mit diesem Geld ihren Schulhof neu zu gestalten. Die Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH, von führenden Lichtherstellern als Rücknahmesystem gegründet, holt die gesammelten Altlampen in regelmäßigem Turnus bei den Nordeifelwerkstätten ab und sorgt dafür, dass Glas, Metall und Leuchtstoffpulver ökologisch optimal verwertet werden.

Vorkehrungen für Gesundheitsschutz

Das Quecksilber, das in jeweils geringen Mengen im Leuchtstoffpulver enthalten ist und dem die Lampen ihre Energieeffizienz verdanken, wird ebenfalls zurückgewonnen. Die Recyclingpartner sorgen auf allen Stufen der Rückführungskette dafür, dass von dem bei Zimmertemperatur flüssigen Metall insbesondere bei einem eventuellen Bruch der Lampen keine Risiken für Gesundheit und Umwelt ausgehen. „Unsere Mitarbeiter sind mit persönlicher Schutzausrichtung ausgestattet, also Schutzbrillen und Handschuhen, und arbeiten unter Aufsicht geschulter Fachkräfte“, sagt der Werkstattleiter der Nordeifelwerkstätten Marc Wilden. Im beauftragten Recyclingfachbetrieb in Essen werden die Transport-Boxen vollautomatisch in Brecher entleert und die Luft aus Schutz vor Staub und eventuell Dämpfen abgesaugt und gefiltert.

Alte Energiesparlampen gehören weder in den Hausmüll noch in den Glascontainer

Christoph Werner erklärt: „Auch unsere Kollegen in den dm-Märkten sind für den Fall der Fälle instruiert, selbst wenn wir auf Grund verlässlicher Studien davon ausgehen, dass die leistungsfähige Lüftung in unseren Märkten Quecksilber, das bei Bruch der Lampen freigesetzt werden und verdampfen könnte, schadlos abführt.“ Energiesparlampen gehören nach dem „Burn-Out“, also nachdem sie ausgedient haben, weder in den Hausmüll noch in den Glascontainer. Die Steckkartons sind für Christoph Werner auch eine Antwort darauf, dass dm selbst Energiesparlampen der dm-Qualitätsmarke Profissimo in Verkehr bringt. „Vor allem aber sind sie Ausdruck unseres Bewusstseins für den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Umso mehr freuen wir uns, dass die Kunden daran mitwirken und die Sammelquoten stetig nach oben gehen.“

[Text/Bild: dm]

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