Schlecker: Keine Einigung mit DUBAG bei Verhandlungen zu „IhrPlatz“

„Der Münchener Investor DUBAG (Deutsche Unternehmensbeteiligungen AG) und der Kreditversicherer EulerHermes konnten sich in den Verhandlungen vom Freitag nicht auf eine Lösung zur Fortführung der Drogeriemarktkette „IhrPlatz“ verständigen.“ Das verbreitetet Schlecker in einer Pressemeldung. Die Eckpunkte des Fortführungskonzepts seien nicht einigungsfähig gewesen, heißt es weiter. Folge, so das Drogerieunternehmen: „Es konnte daher schlussendlich nicht der notwendige Konsens für eine Vertragsunterzeichnung erzielt werden.“

Die DUBAG hatte bereits vor dem Gespräch am Freitag ihr Angebot für die Übernahme der „Schlecker XL“-Märkte zurückgezogen. Ausschlaggebend hierfür waren, laut Schlecker, arbeits- und mietrechtliche Themen. Andere Medien berichteten dazu, dass Probleme bei der Bewertung des Warenbestandes die Einigung verhinderten. Kosmetiknachrichten.de erfuhr aus gut informierten Kreisen, dass es auch sachliche Zweifel an der Zukunftsfähigkeit des Fortführungskonzeptes von der DUBAG gab. Fehlende Handels- und Branchenkenntnisse des potentiellen Investors hätten auf der Verkäuferseite diese Bedenken an der Umsetzbarkeit des Konzeptes aufkommen lassen.

Insolvenzverwalter Werner Schneider sucht jetzt für „IhrPlatz“ eine neue Lösung. „Dazu werden in den kommenden Tagen die dafür notwendigen Gespräche aufgenommen“, betont Schlecker.

[Logo: IhrPlatz / Text: Schlecker/Kosmetiknachrichten.de]

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