Hautschädigung durch Zucker? Haut.de untersucht die Gefahren der süßen Verführung auf die Hautgesundheit

Darmstadt. Hautschädigung durch Zucker? Das digitale Verbraucherportal haut.de untersucht die Gefahren die vom sommerlichen Zuckerkonsum für die Haut ausgehen.

„Süßes Verlocken… Eis, gesüßte Getränke, Schokolade, Snacks, Desserts haben durchaus etwas Hinreißendes. Manchmal ist dabei ihr Verzehr ein Moment des Gönnens. Es dient zudem mitunter der Stimmungsaufhellung“, erklärt die Informationsplattform zu Haar-, Kosmetik und Hautpflege. Kalorienbewusste Menschen versagten sich allerdings solche süßen Gaumenfreuden zumeist aus Figur-Erhaltungsgründen.

Haut.de: „Übermäßiger Zuckerkonsum zeigt sich aber auch an der Haut.“

Hautschädigung durch Zucker?: Hautalterung, Hautunreinheiten und Entzündungsprozesse als mögliche Folgen

„Zucker kann sich negativ auf das Hautbild auswirken“, schreibt die Plattform. Insbesondere beträfe das eine beschleunigte Hautalterung und die Entstehung von Hautunreinheiten. Zudem fördere bei manchem Zucker Entzündungsprozesse im Körper, was sich auch auf der Haut in Form von Rötungen, Schwellungen und sogar Akne zeige.

Hautschädigung durch Zucker?: „Glykation“ beschreibt Prozesse der „Verzuckerung“ in den Gewebefasern der Haut

Ein hoher Zuckerkonsum führt auch immer wieder zu einer vorzeitigen Faltenbildung und einem Verlust der Hautelastizität. Der Begriff der „Glykation“ beschreibt dabei solche Prozesse der „Verzuckerung“ in den Gewebefasern der Haut. Es ist ein natürlicher Prozess im Körper, bei dem sich Zucker, insbesondere Glukose, an Proteine in der Haut wie Kollagen und Elastin bindet. Diese Bindung führt zur Bildung von Molekülen, die “Advanced Glycation Endproduct” (AGEs) genannt werden. Diese Moleküle entstehen, wenn Zucker mit Proteinen oder Lipiden (Fetten) reagiert. Glykation ist damit eine der Hauptursachen für die Schädigung der Haut mit zunehmendem Alter. Sie führt dann zu Faltenbildung und Elastizitätsverlust. Eine zuckerreiche Ernährung kann die Bildung von AGEs erhöhen und damit die Verzuckerung der Haut beschleunigen.

Ein weiterer Faktor dafür ist die übermäßige Belastung durch UV-Strahlen der Sonne, da auch sie die „Verzuckerung“ der Haut erhöht.

Hautschädigung durch Zucker?: „Anti-Glykations“-Produkte für die Hautpflege hemmen „Verzuckerungsprozesse“

Wer seinen Zuckerkonsum, vor allem raffinierten Zucker, einschränkt, sorgt damit für die Reduzierung der Glykation in der Haut. Geringere Zuckeraufnahme führt dazu, dass weniger Zuckermoleküle auf die Kollagen- und Elastinfasern in der Haut negativen Einfluss ausüben. Mittlerweile stehen zudem spezielle „Anti-Glykations“-Produkte für die Hautpflege zur Verfügung. Diese setzen sich zum Ziel, den „Verzuckerungsprozess“ in der Haut zu hemmen.

[Text/Bild: haut.de/leszekglasner/stock.adobe.com]

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