Wella Interview: Warum ammoniakhaltige Produkte immer noch die beste Wahl für perfekte Farbergebnisse sind

Darmstadt. Wella Interview mit Ursus Schweitzer, Senior Manager Product Development bei Wella.

„Koleston Perfect“ gilt nun seit mehr als 50 Jahren als DIE Wahl für professionelle permanente Colorationen. Auch Ammoniak, ein oftmals mit Vorurteilen behafteter Inhaltsstoff, ist in der Produktzusammensetzung enthalten. Wir haben Ursus Schweitzer eingehend zum Thema Ammoniak befragt. Dabei erfuhren wir, warum ammoniakhaltige Haarfarben wie Koleston Perfect hinsichtlich ihrer Performance dominieren.

Wella Interview Herr Schweitzer, Ammoniak ist ein Inhaltsstoff, dem ein tendenziell negatives Image zugesprochen wird. Viele Marken forschen auch aktiv an ammoniakfreien Haarfarbe­Alternativen. Was denken Sie, liegt dem „ammonia-free“ Trend zugrunde?

Ursus Schweitzer: Dieser Trend ist fast ausschließlich getrieben durch den Wunsch nach Haarfarben, die nicht chemisch riechen. Wir entscheiden uns bei unseren Haarfarben in erster Linie für das passendste Alkalisierungsmittel*, um die beste Performance bei dem gewünschten Farbergebnis zu erzielen. Das bedeutet, wir haben auch Produkte ohne Ammoniak. Doch wenn eine Aufhellung oder Grauabdeckung benötigt wird, ist Ammoniak die optimale Wahl. Es garantiert hier die maximale und beste Leistung und hilft, die Haare nicht unnötig zu schädigen.

Wella Interview: Ammoniak wird zu Unrecht oft mit aggressiverer Chemie gleichgesetzt

Ursus Schweitzer: Der etwas stechende Geruch von Ammoniak in Haarfarben wird allerdings als unangenehm empfunden. Zu Unrecht wird es deshalb oft automatisch mit aggressiverer Chemie gleichgesetzt. Viele glauben daher, dass Haarfarben ohne Ammoniak besser und gesünder für ihre Haare seien. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen uns jedoch, das Ammoniak die bessere Wahl für permanente Haarfarben ist.

Wella Interview: Koleston Perfect ist die favorisierte Wahl für permanente Colorationen. Dabei setzt auch Koleston Perfect auf die Technologie von Ammoniak. Was überzeugt Sie an ammoniakhaltigen Haarfärbeprodukten wie Koleston Perfect?

Ursus Schweitzer: Bei permanenten Haarfarben sind viele Faktoren für ein perfektes Farbergebnis ausschlaggebend. Das verwendete Alkalisierungsmittel (Alkali) hat hierbei mit den größten Einfluss, indem es den pH-Wert erhöht und somit die ideale Umgebungsbedingung schafft, die für eine permanente Haarfarbe benötigt wird. Es hilft beim Öffnen der Schuppenschicht des Haares, damit die aktiven Inhaltsstoffe wie z.B. die Farbstoffmoleküle tief in das Haar eindringen können. Zusätzlich unterstützt das Alkali die chemischen Reaktionen im Inneren der Haare und ermöglicht so eine perfekte Grauabdeckung bis zu 100%, die Aufhellung der Haare und die Bildung von klaren Farben.

Wella Interview: Ammoniak ist immer noch das effektivste Alkali, um ein permanentes intensives Farbergebnis zu erzielen

Ursus Schweitzer: Für uns bei Wella ist daher Ammoniak immer noch das effektivste Alkali, um ein permanentes intensives Farbergebnis zu erzielen. Auf Grund seiner kleinen Molekülgröße kann es leicht in das Haar eindringen und dort seine Aufgaben erfüllen. Andere verfügbare Alternativen haben hier häufig mehr Nachteile und verursachen bei gleichem Ergebnis auch mehr Schädigung.

Wella Interview: Schädigt Ammoniak das Haar?

Ursus Schweitzer: Es ist unsere Mission als Wissenschaftler, die Schädigungen zu minimieren, die eine Haarfarbe verursachen kann. Daher entwickeln wir in erster Linie Technologien für unsere Haarfarben, die die Gesundheit der Haare auf das Geringstmögliche beeinträchtigen. Deshalb verwenden wir bei permanenten Haarfarben Ammoniak. Nachweislich schädigen Alternativen zu Ammoniak in permanenten Haarfarben das Haar mehr als Ammoniak.

Es liegt zwar in der Natur permanenter Haarfarben, dass sie während des Färbens eine nicht vermeidbare Schädigung verursachen. Jedoch geschieht dies unabhängig davon, ob Ammoniak oder ein anderes Alkali wie (Mono)-Ethanolamin verwendet wird. Durch eine geschickte Wahl des Alkalis kann diese Beeinträchtigung aber durchaus positiv beeinflusst werden, was wir mit der Verwendung von Ammoniak machen.

Wella Interview: Was halten Sie von Ammoniak-Alternativen wie z.B. Mono-Ethanolamin (MEA)?

Ursus Schweitzer: MEA verwenden wir bei Wella schon seit Jahrzehnten, und zwar immer dann, wenn keine Aufhellung oder intensive Abdeckung weißer Haare benötigt wird, wie z.B. bei Intensivtönungen. Wird diese Leistung allerdings benötigt, ist aus chemischer Sicht Ammoniak die beste Alternative. Es ist am effektivsten und minimiert die Schädigung. Durch seine kleine Molekülgröße ist Ammoniak jedoch sehr leicht und daher auch leicht flüchtig. Das ist der Grund, warum es die Rezeptoren in unseren Nasen erreicht und somit der charakteristische Geruch realisiert wird. Gerade deshalb verflüchtigt sich Ammoniak jedoch schnell, wirkt nur temporär im Haar und ist auswaschbar.

Wella Interview: Mono-Ethanolamin (MEA) ist ein weniger effektives Derivat des Ammoniaks.

Ursus Schweitzer: Mono-Ethanolamin (MEA) ist ein weniger effektives Derivat des Ammoniaks. Wegen seiner größeren Molekülgröße und seines Gewichts ist MEA nicht flüchtig und wird somit nicht gerochen. Daher muss nach einer solchen Haarfarbe das Haar auch besonders gründlich gewaschen werden, damit kein MEA im Haar verbleibt. Der größte Nachteil ist aber seine Effizienz. Für vergleichbare permanente Farbergebnisse werden höhere Konzentrationen von MEA benötigt. Daher ist für uns Ammoniak bei permanenten Haarfarben das effizienteste Alkali.

Wella Interview: Auch Wella bietet ammoniakfreie Haarfärbeprodukte wie COLOR TOUCH an. Was unterscheidet diese von Koleston Perfect und für welche Anwendungen sind diese geeignet?

Ursus Schweitzer: Das ist richtig. Bei Color Touch setzen wir MEA ein. Da es sich bei diesem Produkt um eine demi-permanente Haarfarbe mit komplett anderen Anwendungs­bedingungen und Zielen beim Farbergebnis handelt, können wir mit deutlich geringerer Menge an MEA während der Färbung arbeiten. Das Haar wird nicht aufgehellt und das Farbergebnis ist gezielt nicht permanent, sondern wäscht sich über die Zeit aus. Somit können wir ohne Bedenken auf Ammoniak verzichten, ohne die Performance negativ zu beeinflussen oder das Haar unnötig zu schädigen.

Wella Interview: Gesundheits- und Umweltbewusstsein steht auch für Konsument:innen an erster Stelle. Warum können Kund:innen und auch Stylist:innen auf Wella vertrauen und die ammoniakhaltigen Produkte bedenkenlos verwenden?

Ursus Schweitzer: Als der Marktführer in Haarfarben und innovatives Unternehmen, ist es bei Wella schon immer unser Bestreben, die Trends mit den neuesten Innovationen zu setzen – besonders, wenn es um die Sicherheit unserer Kunden und ihr Vertrauen in die Qualität unserer Produkte geht. Wir waren z.B. das erste Unternehmen in Deutschland, dass pPD** aus den Haarfarben verbannt hat. Ebenso haben wir vor einigen Jahren pTD** aus unserer größten Farbmarke Koleston Perfect entfernt, um die Haarfarben noch sicherer zu machen. Wir entwickeln kontinuierlich Alternativen, die besser für die Gesundheit unserer Friseure und deren Kunden sind, aber gleichzeitig die hohen Ansprüche an Leistung und Qualität unserer professionellen Produkte beibehalten.

Wella Interview: Umfangreiche sicherheits- und gesundheitstechnische Überprüfungen begleiten die Zulassung und Verwendung von kosmetischen Produkten

Ursus Schweitzer: Viele Wissenschaftler bei Wella überprüfen und kontrollieren kontinuierlich die Sicherheitsansprüche und behördlichen Vorschriften hinsichtlich unserer Produkte und deren Verwendung, bevor diese für die Benutzung freigegeben werden. Ehe Inhaltsstoffe für eine Verwendung in kosmetischen Produkten zugelassen werden, müssen sie umfangreiche sicherheits- und gesundheitstechnische Überprüfungen durchlaufen. Dazu gehören auch dermatologische Untersuchungen, die standardmäßig auch bei Haarfarben durchgeführt werden. Unseren kosmetischen Produkten und der Sicherheit in ihrer Verwendung kann somit vollends vertraut werden. Das trifft somit selbstverständlich auch auf ammoniakhaltige Produkte zu.

Wella Interview: Ammoniak ist ein natürlich vorkommendes Alkali und sogar ein Nebenprodukt des menschlichen Stoffwechsels

Ursus Schweitzer: Ammoniak ist das am häufigsten in der Haarkosmetik verwendete Alkalisierungsmittel. Es ist auch das Effektivste, wenn eine Aufhellung der bestehenden Farbe erforderlich ist und wird seit mehr als 50 Jahren ohne Sicherheitsbedenken in der Kosmetikindustrie verwendet. Wegen seiner herausragenden Eigenschaften ist Ammoniak auch weiterhin die Wahl der meisten führenden permanenten Haarfarben.

Ammoniak ist übrigens auch einer der Hauptbestandteile bei der Herstellung von MEA. Und was die meisten nicht wissen: Ammoniak ist ein natürlich vorkommendes Alkali und sogar ein Nebenprodukt des menschlichen Stoffwechsels. Auch in Lebensmitteln wie z. B. Gebäck wird Ammoniak zum Teil als Backtriebmittel eingesetzt. Die Konzentrationen, in denen Ammoniak in kosmetischen Produkten eingesetzt wird, sind gesundheitlich absolut unbedenklich.

[Text/Bild: Wella Professional]

*Alkalisierungsmittel sind chemische Substanzen, wie z.B. Ammoniak, die in Verbindung mit Wasser alkalische Lösungen (Laugen/Basen) erzeugen.

**oxidative Farbstoffe, die allergische Reaktionen verursachen können

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