Digitalisierungspreis: Weleda gewinnt beim Responsible-Care-Wettbewerb des VCI gleich zweifach

Dr. Aldo Ammendola, Mitglied der Geschäftsleitung von Weleda (links) und Jakob Wössner, Manager Organisationsentwicklung und Digitalisierung.

Schwäbisch-Gmünd. Den Digitalisierungspreis beim Responsible-Care-Wettbewerb des Verbandes der Chemischen Industrie e.V. (VCI) entschied Weleda doppelt für sich: Auf Bundes- und Landesebene. Gleich zweimal ging damit der Preis an die Weleda AG für ihren Ansatz der digitalen Unternehmensverantwortung. Die digital-ethischen Prinzipien des Unternehmens überzeugten somit die Jury auf Bundesebene wie auch in Baden-Württemberg.

Digitalisierungspreis: Der Weleda Nachhaltigkeits- und Digitalisierungs-Ansatz

Für eine Digitalisierung im Einklang mit Mensch und Natur definierte Weleda zuvor unternehmensweit gültige digital-ethische Prinzipien. Dieses verankerte sie zudem verbindlich. „Sie stellen sicher, dass sich die Digitalisierung bei Weleda an unsren Werten ausrichtet“, betont deshalb Jakob Wössner, Manager für Organisationsentwicklung und Digitalisierung. Dazu gehört beispielsweise der bewusste Umgang mit Daten, das menschenzentrierte digitale Arbeiten und der positive Beitrag digitaler Prozesse zu einer besseren Umwelt und Gesellschaft. Die Prinzipien stellen dabei eine Selbstverpflichtung dar, die über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehen. Und weil der digitale Wandel nicht am Firmentor endet, hat Weleda ihren Ansatz öffentlich zugänglich gemacht. Sie engagiert sich an Hochschulen und in Verbänden, um dadurch digital-ethische Prinzipien im Wirtschaftsleben zu etablieren. Etwa bei der Corporate Digital Responsibility Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz oder dem Digital Responsibility Ressort des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V..

Digitalisierungspreis: VCI-Landeswettbewerb unter dem Motto „Unser Beitrag zur Transparenz“

Der Weleda Ansatz erhielt zunächst beim diesjährigen Responsible-Care-Wettbewerb des Verbandes der Chemischen Industrie Baden-Württemberg (VCI BW) die Auszeichnung. Gesucht waren dort unter den 318 Mitgliedsunternehmen des Verbandes herausragende Projekte unter dem Motto „Unser Beitrag zur Transparenz“. Die Jury bestand aus dem Wissenschaftsjournalisten und TV-Moderator Ingolf Baur, der Ministerialdirigentin Sibylle Hepting-Hug (Abteilungsleiterin im Umweltministerium Baden-Württemberg) sowie Jürgen Lochner, stellvertretender Vorsitzender des VCI Baden-Württemberg.

Digitalisierungspreis auf Bundesebene: Preisträger setzen auf vertrauensvolles und offenes Gespräch mit den Nachbarn

Auch unter den 92 von den Landesverbänden für den Bundeswettbewerb des Verbandes eingereichten Projekten kam das Weleda Projekt unter die Sieger. „Unsere Preisträger zeigen eindrucksvoll, wie Chemie- und Pharmaunternehmen mit ihren Nachbarn vertrauensvoll und offen im Gespräch bleiben“, erklärte dazu VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup. „Denn nur so werden wir Verständnis für die Maßnahmen wecken können, die unsere Branche umsetzen muss, um bis zur Mitte dieses Jahrhunderts klimaneutral zu werden“, so Entrup weiter.

Digitalisierungspreis: Was ist Responsible Care?

Die Initiative Responsible Care steht für die ständige Verbesserung von Gesundheitsschutz, Umweltschutz und Sicherheit in den Unternehmen der chemischen Industrie. Und das unabhängig von gesetzlichen Vorgaben. Responsible Care bietet dazu Management-Werkzeuge, Good-Practice-Beispiele, Informationen und Empfehlungen zu Themen wie Umweltschutz, Produktverantwortung, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie Transportsicherheit. Auch den Dialog zu diesen Themen umfasst die Initiative. Responsible Care ist deshalb fester Bestandteil von „Chemie hoch 3“.

[Text/Bild: Weleda AG]

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