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L´Oréal und Founders Factory nehmen fünf Start-ups in ihr Förderprogramm 2017 auf

Clichy/London. L’Oréal und der britische Unternehmensentwickler Founders Factory nehmen die ersten fünf Start-ups aus der Beauty-Tech-Branche in ihr Beauty-Accelerator-Programm auf. Das sind die jungen Unternehmen Cosmose, InsitU, Preemadonna, Tailify und Veleza.

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Der Startschuss für das gemeinsame Förderprogramm von jährlich fünf jungen, vielversprechenden Start-up durch L’Oréal und Founders Factory erfolgte bereits im Mai 2016. Der französische Beauty-Konzern gab damals eine strategische Investition in Founders Factory bekannt, einem in London ansässigen weltweit führenden Accelerator und Inkubator für die digitale Branche. Teil dieses Inkubator-Programms ist diese Unterstützung. Zudem werden gemeinsam zwei neue Unternehmen gegründet.

180 Bewerbungen für das Förderprogramm 2017

Nach dem Bekannt werden des Förderprogramms gingen insgesamt 180 Bewerbungen von talentierten jungen Unternehmern der Beauty-Branche aus der ganzen Welt bei L’Oréal und Founders Factory ein. Sie kamen unter anderem aus Deutschland, Litauen, Slowenien, Vereinigtes Königreich und den USA. Nach einer spannenden Pitching-Session in der Zentrale von L’Oréal wurden fünf Start-ups für ein sechsmonatiges Accelerator-Programm ausgewählt.

Kurzportrait der geförderten jungen Unternehmen

  • InsitU: Das Start-up beschäftigt sich mit personalisierter und natürlicher Hautpflege. Experten entwickelten sie und vertreiben sie über einen Webshop. Das Unternehmen gründete Dr. Maria Salichou, einer Wissenschaftlerin mit griechischen Wurzeln. An der Universität Oxford machte sie ihren Doktor in Nuklearmedizin. Über zehn Jahre sammelte sie wissenschaftliche Erfahrungen im Bereich BioTech und im Gesundheitswesen.
  • Preemadonna: Mit Nailbot und der dazugehörigen App können User mit ihrem Smartphone in kürzester Zeit Motive designen und auf ihre Nägel drucken. 30.000 Nutzer haben sich bereits registriert, um Nailbot zu testen. Erfinder von Nailbot ist Pree Walia aus den USA.
  • Tailify: Das in London ansässige Unternehmen gründeten Fredrik Segerby aus Schweden und der Norweger Didrik Svendsen. Es bringt große Marken mit Social Media Influencer zusammen. Ziel ist die Entwicklung von Kampagnen, bei denen die Influencer gleichzeitig ihre Inhalte nachverfolgen, verbreiten und damit Geld verdienen können.
  • Veleza: Der litauische Unternehmer Martynas Nikolajevas gründete den Startup. Es bietet eine App-basierte Community aus Beauty-Fans. Diese helfen den Usern, Produkte zu finden, die ihren Bedürfnissen am besten entsprechen. Dafür stellen sie Anregungen, Ratschläge und Produkttests in Echtzeit zur Verfügung.
  • Cosmose: Durch den Einsatz ausgefeilter Ortungstechnologie können Einzelhändler mit Cosmose Offline-Kunden über Online-Kanäle gezielt ansprechen. Cosmose ist bereits in Asien sehr erfolgreich. Es hat seinen Sitz in Shanghai und Hongkong. Gegründet wurde es von dem polnischen Unternehmer Miron Mironiuk.

Wachstumsfördernde Maßnahmen im Verbund

L’Oréal und Founders Factory werden das Wachstum dieser Start-ups in mehrerer Hinsicht unterstützen:

  • Das Inhouse-Team von Founders Factory setzt sich derzeit aus 60 Experten aus dem digitalen Bereich zusammen, von denen viele selbst erfolgreiche Unternehmer sind. Das Team steht den Start-ups dadurch mit praktischer und operativer Unterstützung und Beratung zur Seite.
  • L’Oréal bringt seine inzwischen über hundertjährige Erfahrung in der Beauty-Branche ein. Es bietet darüber hinaus den Start-up Zugang zu den Bereichen Marketing und Research & Innovation sowie den entsprechenden Netzwerken des Unternehmens.

L’Oréal sieht offene Innovation als Schlüsselfaktor

Lubomira Rochet, Chief Digital Officer bei L’Oréal: „Wir glauben, dass offene Innovation ein Schlüsselfaktor sein wird, um damit disruptive Ideen zu finden und neue Angebote mitzuentwickeln. Mit denen wollen wir dann die Wünsche unserer Kunden erfüllen. Wir freuen uns sehr, die neue Generation von Beauty-Unternehmern somit durch unsere Partnerschaft mit Founders Factory zu unterstützen. Wir werden sie zudem an unserem Know-how aus der Beauty-Branche teilhaben lassen. Damit werden wir ihre Entwicklung beschleunigen.“

Founders Factory will weltweit erfolgreiche Unternehmen voranbringen

Henry Lane, Mitbegründer und CEO von Founders Factory: „Wir nehmen derzeit pro Jahr nur fünf Start-ups in unser Programm auf. Die Konkurrenz ist also groß. Uns ist damit bewusst, wie unglaublich schwer es ist, ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. Jeder Unternehmensgründer spürt dabei die Herausforderungen im Hinblick auf Kapital, Zeit und Arbeitsmittel. Wir bringen die Expertise unseres Teams mit dem Know-How und den Möglichkeiten von L’Oréal zusammen. Damit schaffen wir eine einzigartige Plattform für Start-ups, die weltweit erfolgreich sein wollen.“

Über L’Oréal

Seit mehr als 105 Jahren steht L’Oréal im Dienst der Schönheit. Mit einem einzigartigen Portfolio von 32 internationalen, vielfältigen und sich ergänzenden Marken erzielte der Konzern dabei im Jahr 2015 einen Umsatz von 25,26 Milliarden Euro. Er beschäftigt derzeit 82.900 Mitarbeiter.

Als das weltweit führende Kosmetikunternehmen ist L’Oréal inzwischen in allen Vertriebskanälen vertreten. Da sind damit der Massenmarkt, Kauf- und Warenhäuser, Apotheken und Drogerien sowie Friseursalons. Hinzukommen der Bereich Travel Retail, eigene Einzelhandelsgeschäfte sowie der Onlinehandel.

Forschung und Innovation sind zudem das Herzstück der Strategie von L’Oréal. 3.870 Forscher stützen sich dabei auf ihre Expertise, um den weltweiten Schönheitsbedürfnissen weltweit gerecht zu werden.

Die Nachhaltigkeitsstrategie von L’Oréal „Sharing Beauty With All“ definiert derzeit ehrgeizige Ziele im Bereich Nachhaltigkeit. Sie sollen zudem entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Konzerns bis 2020 erreicht werden.

Über Founders Factory

Founders Factory ist ein neues Modell zur Gründung von Unternehmen in London. Brent Hoberman und Henry Lane Fox gründeten den inzwischen weltweit führenden Accelerator und Inkubator für die digitale Branche. Dieses greift hierbei auf die Unterstützung von Konzernen zurück. Es verfügt dadurch über große Zugkraft. Das Team bietet damit Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten. Es hat zudem gleichzeitig Zugang zu starken Investoren und Vordenkern der Technologiebranche.

Mit Sitz im Zentrum der weltweiten Technologieszene und dank seiner starken Verbindung zum Founders Forum verfolgt das Unternehmen das Ziel, in den kommenden fünf Jahren mehr als 200 junge Technologieunternehmen in sechs unterschiedlichen Branchen aufzubauen.

[Text/Logo: L’Oréal]