HDE plant Entgelt für Kunststofftüten – auch dm macht mit

Die Zahl der Kunststofftüten in Europa soll deutlich reduziert werden – HDE plant Entgelt für Kunststofftüten. Der deutsche Handel unterstützt die Umsetzung einer entsprechenden EU-Richtlinie und engagiert sich für den Umweltschutz. Kunststofftüten sollen künftig nicht mehr unentgeltlich an Kunden abgegeben werden. Auch dm-drogerie markt, traditionell kein Mitglied der Handelsorganisation, unterstützt die Initiative des Verbandes.

Die Zahl der Kunststofftüten in Europa soll deutlich reduziert werden. Zahlreiche Unternehmen wollen sich deshalb einer Vereinbarung des Handelsverbandes Deutschland (HDE) und des Bundesumweltministeriums anschließen. Die Vereinbarung soll am 1. April 2016 in Kraft treten. Auch die Drogeriemarktkette dm-drogerie markt wird parallel keine kostenlosen Kunststofftragetaschen mehr an Kunden ausgeben.

Verzicht findet Zustimmung bei den Kunden

Ach bei den Kunden scheint die Initiative auf Zustimmung zu treffen: „Bereits im vergangenen Jahr hatten wir uns dazu entschieden, in einigen Märkten im Rahmen eines Tests auf kostenlose Plastiktüten zu verzichten“, erklärt Erich Harsch, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung. „Unsere Kunden haben dies überwiegend positiv aufgenommen. Deshalb ist es für uns folgerichtig, die Initiative des Einzelhandels mitzutragen und unsere kostenlosen Plastiktüten in allen Märkten abzuschaffen“. In der Vergangenheit hatte dm die kleinen Tüten zusätzlich zu den Bezahltaschen angeboten, damit die Kunden Kleinstmengen und kleinteilige Produkte besser und sicherer transportieren können. Die Restbestände der Plastiktüten werden dem Wertstoffkreislauf zurückgeführt.

Höhe des Entgelts für Plastiktüten individuell

Die Höhe des Entgelts für Plastiktüten legen die Unternehmen aus kartellrechtlichen Gründen individuell fest. „Es beteiligen sich zum Start so viele Unternehmen, dass bereits 60 Prozent der Tüten im Handel erfasst sind“, sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Innerhalb von zwei Jahren sollen mindestens 80 Prozent der Kunststofftüten in Deutschland kostenpflichtig sein. Die Teilnahme weiterer Branchen ist vorgesehen.

Nach den Vorgaben einer EU-Richtlinie muss der Pro-Kopf-Verbrauch von Kunststofftüten in den Mitgliedstaaten bis 2019 auf 90 Tüten und bis 2025 auf 40 reduziert werden. Deutschland liegt aktuell bei jährlich 71 Tüten je Einwohner und Jahr.

[Text: kosmetiknachrichten/Logo: HDE]

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