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HDE: Handel in der Innenstadt fordert mehr Investitionen in öffentlichen Raum

Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert die Städte und Kommunen auf, in die Attraktivität der Innenstädte zu investieren. „Der boomende Online-Handel trägt bei vielen mittelständischen Händlern an den innenstädtischen Standorten zu sinkenden Kundenfrequenzen bei“, so der Verband.

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Erlebnisraum Innenstadt

„Die Städte und Kommunen müssen deshalb die Innenstädte gemeinsam mit den Händlern noch mehr als Erlebnisraum gestalten“, erklärt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Eine Umfrage des Instituts für Handelsforschung IFH im Auftrag des HDE hatte ergeben, dass knapp 50 Prozent der Händler mehr Investitionen in den öffentlichen Raum fordern, um die Attraktivität des Standortes zu erhalten oder zu verbessern. Dabei geht es beispielsweise um die Gestaltung von Plätzen, die Begrünung oder die Baukultur.

Handel investiert

Der Handel selbst investiert jedes Jahr 50 Millionen Euro ins Stadtmarketing. Zwei Milliarden Euro steuert die Branche jährlich zur Erhaltung der städtischen Bausubstanz bei.

Sauberkeit und Sicherheit wichtig

„Eine große Rolle spielen auch Sauberkeit und Sicherheit. Hier gibt es an einigen Standorten noch viel zu tun“, so Genth weiter. Gerade mit Blick auf die immer stärker werdende Konkurrenz aus dem Internet könne es sich keine Stadt mehr leisten, die Zügel schleifen zu lassen. Das Alleinstellungsmerkmal der Innenstädte sei ein attraktives Umfeld für den Einkaufsbummel. Allerdings müssten dann auch die Rahmenbedingungen für ein angenehmes Einkaufserlebnis stimmen.

Runder Tisch in Vorbereitung

Der HDE arbeitet derzeit gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium an der Vorbereitung eines Runden Tisches zum Strukturwandel im Handel. Hier sollen dann auch die Städte und Kommunen mit am Tisch sitzen.

[Text/Logo: HDE]