Düsseldorf. Mit dem Martha Schwarzkopf Award 2025 vergab Henkel zum vierten Mal diesen Preis für „Frauen in der Wissenschaft“. Neben dem Preisgeld erhielten die Preisträgerinnen Zugang zu wissenschaftlichem Austausch sowie fachliche Unterstützung durch Expert:innen von Henkel bei ihren Forschungsprojekten.
Die Gewinnerinnen wurden zudem bei der aktuellen Preisverleihung geehrt und erhielten Preisgelder in Höhe von bis zu 10.000 Euro. Mit dem Award möchte Henkel Frauen in den MINT-Wissenschaften fördern, insbesondere im speziellen Bereich der Haarforschung.
Martha Schwarzkopf Award 2025: Geschlechtergerechtigkeit als fester Bestandteile der Unternehmenskultur
Gleichberechtigung und die Förderung der Geschlechtergerechtigkeit sind feste Bestandteile der Unternehmenskultur bei Henkel. „Frauen sind in den Naturwissenschaften und technischen Disziplinen noch immer unterrepräsentiert. Mit dem Award fördern wir deshalb Vielfalt in der Wissenschaft und unterstützen gezielt talentierte Forscherinnen. Dazu zählen insbesondere Wissenschaftlerinnen, die an der Zukunft gepflegten Haares und einer gesunden Kopfhaut arbeiten“, sagt dazu Frank Meyer, CSVP, Leiter der globalen Forschung & Entwicklung bei Henkel Consumer Brands.
Martha Schwarzkopf Award 2025: Drei Kategorien für drei Karrierestufen
Für den Award konnten sich Forscherinnen aus aller Welt bewerben, die den Fokus ihrer Forschung auf das Gebiet der Haarforschung oder angrenzende Bereiche legen. Alle eingereichten Bewerbungen wurden dabei von einer Fachjury anhand wissenschaftlicher Kriterien bewertet. Diese bestand aus promovierten Wissenschaftler:innen aus der Forschung und Entwicklung von Henkel Consumer Brands. Die Gewinnerin in der Kategorie „Lifetime Contribution“ erhielt ein Preisgeld von 10.000 Euro. Die Preisträgerin in der Kategorie „Distinguished Talent“ wurde mit 7.500 Euro ausgezeichnet. Die Gewinnerin der Kategorie „Emerging Talent“ erhielt 5.000 Euro. Die drei Kategorien stehen für unterschiedliche Karrierestufen:
- Junges „Emerging Talent“
- „Distinguished Talent“ mit 3–5 Jahren Forschungserfahrung
- „Lifetime Contribution“ für ein herausragendes Lebenswerk.
Martha Schwarzkopf Award 2025 fördert den Aufbau eines starken Netzwerks sowie die Weiterentwicklung ihrer Forschungsarbeiten
Darüber hinaus bietet Henkel den Preisträgerinnen die Möglichkeit, sich eng mit den Wissenschaftler:innen des Unternehmens sowie mit früheren Preisträgerinnen innerhalb der „Martha Schwarzkopf Community“ auszutauschen. Dies fördert sowohl den Aufbau eines starken Netzwerks als auch die Weiterentwicklung ihrer Forschungsarbeiten. „Über die Jahre etablierte sich dadurch rund um den Award ein starkes, internationales Netzwerk. Das lebt inzwischen von intensivem Austausch und hoher fachlicher Expertise. Die große Resonanz und die Vielzahl qualifizierter Bewerbungen aus aller Welt bestätigen diese Entwicklung eindrucksvoll“, sagt dazu Astrid Kleen, CVP. Sie ist Leiterin Forschung und Entwicklung Henkel Consumer Brands Professional.
Martha Schwarzkopf Award 2025: Über die Gewinnerinnen
Die Preisträgerinnen beeindruckten die Fachjury mit ihrer Innovationskraft, ihrem Pioniergeist und der hohen Relevanz ihrer Forschungsarbeiten. Sie zeichnete deshalb Dr. Gabriela Daniels von der University of the Arts London, Großbritannien in der Kategorie „Lifetime Contribution“ aus. Seit über 20 Jahren vermittelt sie Forschungsmethoden in der kosmetischen Wissenschaft an Masterstudierende. Sie setzte damit entscheidende Impulse für innovative Entwicklungen in ihrem Fachgebiet. Ihre Arbeit vereint Expertise aus mehreren Disziplinen. Sie fokussiert sich auf Haarpflege, kosmetische Produktentwicklung, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Haarforschung sowie auf die Bewertung sozialer und sensorischer Aspekte des Haares.

Für ihren innovativen Ansatz in der Haarpflegeforschung erhielt Dr. Siyu Zhu von der Tsinghua University in Peking, China, den „Distinguished Talent“ Award. Ihre Forschung fokussiert sich auf die Biologie der Haarfollikel und fortschrittliche digitale Designmethoden. Dabei entwickelt sie mit Hilfe von computerbasierten Techniken neue Moleküle mit großem Potenzial zur Förderung des Haarwachstums und der Kopfhautgesundheit.
Darüber hinaus wurde Meriem Kassar als „Emerging Talent“ ausgezeichnet. Sie promoviert derzeit am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Deutschland. Ihre Forschung dort kombiniert molekulare Materialwissenschaft, Biotechnologie und analytische Chemie. Praktische Anwendung findet diese inzwischen in polymerbasierten Sensoroberflächen, Simulationen und der Detektion von Krankheitsmarkern. Die Übertragung dieser Methoden auf die Haarforschung zeigt ihr außergewöhnliches Innovationspotenzial.
Martha Schwarzkopf Award 2025: Zum Preis
Der Award ist eine Hommage an Martha Schwarzkopf, die als eine der ersten Unternehmerinnen in Deutschland die Haarforschung frühzeitig förderte und maßgeblich vorantrieb. Noch heute stehen die technischen Innovationen der Marke Schwarzkopf in der Tradition des Schwarzkopf-Haarforschungsinstituts. Martha Schwarzkopf gründete es in den 1920er Jahren. Im Mittelpunkt stand dort die Erforschung des menschlichen Haares. Heute ist Schwarzkopf die größte Marke in der Kategorie Haar bei Henkel Consumer Brands. Es betreibt dafür Forschungs- und Entwicklungslabore, Haar-Testsalons und Akademien in der ganzen Welt.
Weitere Informationen zum Martha Schwarzkopf-Award finden Sie hier: Henkel vergibt erneut den Martha Schwarzkopf-Award für herausragende Wissenschaftlerinnen.
[Text/Bild: Henkel]

