Nachhaltige Agrarlieferketten: Weleda unterstützt die Initiative

Schwäbisch Gmünd. Nachhaltige Agrarlieferketten sind bei der Weleda AG schon seit längerem ein Thema. Das Unternehmen bekennt sich deshalb zusammen mit 32 weiteren Unternehmen und Organisationen zu einem nationalen Lieferkettengesetz. Eine anspruchsvolle europäischen Regelung ist ebenfalls im Blick. Gemeinsam unterstützen sie dadurch die Initiative für nachhaltige Lieferketten (INA). Als Mitglied der Union for Ethical Biotrade (UEBT) verpflichtet sich Weleda zudem bereits seit Jahren zu fairen Arbeitsbedingungen. Der Schutz der Artenvielfalt in ihren Lieferketten gehört ebenfalls dazu.

Nachhaltige Agrarlieferketten: Menschenrechte und Biodiversität sind für Weleda elementar

Weleda bezieht für ihre Produkte hochwertige Rohstoffe aus der ganzen Welt. „Dabei ist es für uns selbstverständlich, dass in der gesamten Lieferkette Menschenrechte eingehalten werden und die Biodiversität geschützt wird“, erklärt Pressesprecher Tobias Jakob. „Als Unternehmen tragen wir schließlich Verantwortung für das Umfeld, in dem wir tätig sind, und für die Menschen, die an der Herstellung unserer Rohstoffe und Produkte beteiligt sind“, so Jakob weiter. Um dies zum allgemeingültigen Standard der Wirtschaft zu machen, sieht Weleda deshalb die Notwendigkeit eines gemeinsamen Handelns und einer einheitlichen Regelung der Sorgfaltspflichten von Unternehmen.

Nachhaltige Agrarlieferketten: Bundesregierung plant Lieferkettengesetz – Pandemie drückt die Arbeit daran in den Hintergrund

Das nun von der Bundesregierung geplante Lieferkettengesetz soll Unternehmen zu Mindeststandards bei der Einhaltung der Menschenrechte verpflichten. Hinzu kommt der Schutz der Umwelt entlang der ausländischen Lieferketten. Dazu gehören etwa das Verbot von Kinderarbeit, Ausbeutung, Wasser- und Luftverschmutzung sowie illegale Abholzung. Durch die Corona-Krise droht das geplante Gesetz inzwischen in den Hintergrund zu geraten. Doch gerade die Pandemie zeigt die globale Vernetzung von Lieferketten. Sie verdeutlicht zudem die Notwendigkeit, sie transparenter und resilienter zu gestalten. Deshalb unterstützt Weleda die Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten (INA). Die Initiative fordert u.a., die EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands zu nutzen, um die Grundlagen eines Lieferkettengesetzes auf EU-Ebene zu schaffen.

Das gemeinsame Statement finden Sie hier: https://www.nachhaltige-agrarlieferketten.org/aktuelles/statement-zum-lieferkettengesetz/

Nachhaltige Agrarlieferketten: Weleda ist zertifiziert für respektvolle Beschaffung von Rohstoffen

Weleda trägt zu einer Welt bei, in der sich Mensch und Biodiversität entfalten. „Als nur eines von zwei Unternehmen weltweit wurden wir von der Union of Ethical Biotrade (UEBT) mit dem Label „SOURCING WITH RESPECT“ zertifiziert“, berichtet Jakob. Das Label garantiert, dass beim Anbau der Pflanzen, der Ernte sowie der weiteren Verarbeitung die Biodiversität erhalten und nachhaltig genutzt wird. „Außerdem verpflichten wir uns, alle Beteiligten in den Lieferketten gerecht zu behandeln und fair zu bezahlen“, so der Pressesprecher dazu weiter. „Unser Ziel sind langfristige Beziehungen mit unseren Lieferanten und Anbauern sowie eine gemeinsame Entwicklung.“

Zu Weleda

Die Weleda AG ist eine Aktiengesellschaft nach schweizerischem Recht mit Hauptsitz in Arlesheim bei Basel (Schweiz). Hinzukommt eine Niederlassung in Schwäbisch Gmünd (Deutschland). Daneben besteht die internationale Weleda Gruppe aus weltweit 20 Gesellschaften und beschäftigt heute rund 2.500 Mitarbeitende. Insgesamt ist Weleda in rund 50 Ländern vertreten. Weleda ist heute die weltweit führende Herstellerin von zertifizierter Bio- und Naturkosmetik und Arzneimitteln für die anthroposophische Therapierichtung.

[Text/Bild: Weleda AG]

BILD: Lavendel wird für Weleda in Moldawien von Hand geerntet, um daraus ätherisches Lavendelöl zu gewinnen. Zusammen mit der Dorfgemeinschaft wird der Anbau bis Ende 2021 auf biodynamisch umgestellt.

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