Newsticker

24-Stunden-Shopping-Marathon in China beschert Alpecin gigantischen Coffein-Shampoo Absatz

Shanghai/Bielefeld. Mitte November endete der weltweit größte 24-Stunden-Shopping-Marathon in China für die Marke Alpecin von Dr. Kurt Wolf herausragend. Der Handels-Riese Alibaba bescherte auch dem Männer-Shampoo Alpecin einen neuen Rekord. Die Online-Plattform Alibaba verzeichnete dabei  laut eigener Meldung einen Umsatz von rund 31 Milliarden US-Dollar am Marathon-Tag. Die Plattform legte damit erneut zu. (Gesamtergebnis 2017: 25,3 Milliarden US- Dollar).

Kosmetik, Duft, Makeup - Mehr wissen, besser verkaufen...

Der Shampoo-Hersteller Dr. Kurt Wolf aus Bielefeld erreichte damit ebenfalls einen neuen jemals erzielten Verkaufsrekord. Binnen 24-Stunden setzte das Unternehmen dabei allein im eigenen digitalen Flagship-Store 30.000 Produkte ab. Alpecin errechnete dadurch eine Gesamtmenge von 60.000 verkaufter Shampoo-Flaschen.

24-Stunden-Shopping-Marathon ist das global größte E-Commerce-Event

Erst im Jahr 2009 von Alibaba initiiert, sprechen nicht nur Brancheninsider inzwischen vom global größten E-Commerce-Event. Black-Friday oder Cyber-Monday sind zudem aus den USA und inzwischen vielen europäischen Märkten als Umsatzmaschinen bekannt.

Seit etwas mehr als zwei Jahren vertreibt Alpecin inzwischen Produkte gegen Haarausfall in China. Neben stationären Drogeriemärkten sorgen auch asiatische Online-Plattformen wie Alibaba, Tmall oder JD, die in Europa mit Amazon oder Ebay vergleichbar sind, für Verfügbarkeit.

Acht Mitarbeiter des erfolgreichen Familienunternehmens, die von Shanghai aus für den chinesischen Markt Vertrieb und Marketing steuern, bereiteten sich bereits seit Wochen auf diesen Ausnahmetag vor. „Kurz vor Mitternacht war die Anspannung spürbar“, sagte Fabian Schneider, der das Geschäft in China und Nord-Asien verantwortet. In der Nacht von Samstag auf Sonntag herrschte im Büro höchste Konzentration, denn neben Auswertungen von Verkaufszahlen unterschiedlichster Handelsplattformen, galt es auch, auf Verbraucheranfragen schnellstens zu reagieren.

24-Stunden-Shopping-Marathon: 24 Stunden-Standleitung nach Deutschland

Gleichzeitig bestand eine Standleitung nach Deutschland, um die Zwischenstände Tag und Nacht zu berichten. Der geschäftsführende Gesellschafter, Eduard R. Dörrenberg, der das Asiengeschäft persönlich in den vergangenen vier Jahren von Singapur aus aufbaute, zeigte sich deshalb hoch zufrieden: „Im letzten Jahr verfolgte ich das Megaereignis live in Asien. In diesem Jahr bauten wir deshalb unsere Aktivitäten in China konsequent weiter aus. Die Anzahl der Online-Plattformen, in denen unsere Produkte verfügbar sind, stieg damit deutlich. Daher rechnen wir über alle beteiligten Handelsplattformen sogar mit einer Verdreifachung vom Ergebnis des „SinglesDay 2017“, sagte Dörrenberg.

24-Stunden-Shopping-Marathon: Alpecin durchbricht eine neue Schallmauer

Das Unternehmen arbeitet seit acht Jahren in Asien. Mit dem Einstieg in China ließ man sich bewusst Zeit. „Das Land ist gigantisch groß und unser Potential ebenfalls. Jetzt sehen wir dort unseren Markt mit der höchsten Dynamik im internationalen Vergleich“, betonte dazu Dörrenberg. Im Vorjahr gingen deshalb rund 20.000 Flaschen Shampoo beim 24h-Online-Shopping auf die Kunden über. Das entspricht in etwa eine Sattel-Schlepper-Ladung aus Bielefeld nach China. In diesem Jahr durchbrach das so genannte Double11-Shopping-Event damit eine neue Schallmauer.

24-Stunden-Shopping-Marathon: Intensive Vorbereitung in der Bielefelder Produktion und Logistik

„Wir haben uns intensiv nicht nur in China, sondern auch in der Bielefelder Produktion und Logistik auf diese Herausforderung vorbereitet“, so Dörrenberg weiter. In Premium-Supermärkten seien in den letzten Wochen bereits spezielle Aktionspakete mit Coffein-Shampoo und Coffein-Liquid angeboten worden, womit die Verzahnung von Online- und stationären Aktivitäten optimal umgesetzt wurde. In der Verbindung beider Welten sieht Dörrenberg auch zukünftig eine der Hauptaufgaben für die erfolgreiche Vermarktung seiner Produkte in mehr als 50 Ländern weltweit.

[Text/Bild: Dr. Kurt Wolf]