HDE fordert: Ausufernde Ausnahmen bei der EEG-Umlage einschränken

HDE, Berlin, 28. Oktober 2015. Das vom Bundestag am 27. Juni 2014 beschlossene Gesetz für Erneuerbare Energien (EEG) stößt beim Handelsverband Deutschland (HDE) weiterhin auf starke Kritik, vor allem angesichts von steigenden Ausnahmen für die Industrie. „Mit Blick auf Kostensteigerungen um 280 Millionen Euro für das Jahr 2016 im Einzelhandel in Deutschland bei den Umlagen zur Finanzierung der Energiewende werden eine Kostenbremse und eine faire Verteilung der Finanzierung immer wichtiger“, betont der HDE.

HDE: Privatverbraucher und Handelsunternehmen zahlen zu hohe Strompreise

„Derzeit bezahlen Privatverbraucher und Handelsunternehmen überproportional hohe Strompreise. Die Kosten der Energiewende müssen aber fair auf alle Schultern verteilt werden“, erklärt HDE-Geschäftsführer Kai Falk. Insbesondere bei den Umlagen für die Netzentgelte werde diese ungleiche Belastung deutlich. „Hier werden in 2016 die Kosten für Verbraucher und Handel um 130 Prozent steigen“, so Falk weiter. Stromintensive Verbraucher hingegen würden dann sogar weniger als in diesem Jahr bezahlen.

HDE: Handel hat erhöhte EEG-Umlage in 2016 zu Gunsten der Industrie

Am stärksten schlägt die Erhöhung der EEG-Umlage zu Buche. Falk: „Hier bezahlt der Handel im kommenden Jahr allein für die Förderung Erneuerbarer Energien rund 2,2 Milliarden Euro.“ Allein 500 Millionen Euro davon haben ihre Ursache in Privilegien der Industrie.

„Die ausufernden Ausnahmen von der EEG-Umlage müssen dringend eingeschränkt werden. Ansonsten zahlen vor allem Privathaushalte und kleinere Unternehmen die Zeche“, fordert Falk deshalb. Der Handel trage rund zehn Prozent der Förderkosten für erneuerbare Energien, obwohl er lediglich für sechs Prozent des Strombezugs verantwortlich sei. Für die Branche stelle das eine Doppelbelastung dar, so Falk: „Die eigenen Stromkosten steigen und gleichzeitig sinkt die Kaufkraft der Verbraucher.“

[Text/Logo: HDE]

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