L’ORÉAL weiht Biomasseheizkraftwerk für Produktionsanlage im spanischen Burgos ein

L’Oréal weihte im September in Burgos Spanien sein neues Biomasseheizkraftwerks. Das wurde erst jetzt bekannt. Dieses wird ab sofort die dortige Fabrik von L‘Oréal, die auf die Produktion von professionellen Haarpflegeprodukten – auch für Deutschland – spezialisiert ist, versorgen.

Biomasseheizkraftwerk ermöglicht neutrale CO2-Bilanz

„Das ermöglicht uns, eine neutrale CO2-Bilanz zu erreichen“, freut sich L’Oréal. Das Kosmetikunternehmen sieht deshalb das neue Heizkraftwerk als Ergebnis einer für die spanische Industrie beispiellosen Initiative, die darauf abzielt, aus Biomasse, Photovoltaik-Technologien und Trigenerationssystemen (Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung) gewonnene Energie zu kombinieren. L’Oréal: „Erstmalig wird eine Trigenerationsanlage einer Fabrik Dampf, warmes Wasser, kaltes Wasser und Strom liefern und 100 Prozent ihres Energiebedarfs zur Herstellung und Verpackung der Produkte decken“. Das Biomasseheizkraftwerk wird darüber hinaus mit Photovoltaik-Modulen ausgestattet, die so viel Strom liefern, dass die Produktionsstätte 2015 eine neutrale CO2-Bilanz realisieren wird.

„Die Einweihung des Biomasseheizkraftwerks reiht sich an andere Umweltinitiativen des L’Oréal-Werks in Burgos aus den Bereichen Abfallwirtschaft, Wassereinsparungen und Reduzierung der CO2-Emissionen“, so das Unternehmen weiter.

L’Oréal engagiert sich für nachhaltige Entwicklung

Die Maßnahmen in Burgos spiegeln das Engagement der L’Oréal-Gruppe wieder, ihren ökologischen Fußabdruck im Rahmen ihres internationalen Programms zur nachhaltigen Entwicklung namens „Sharing beauty with all“ bis 2020 um 60 Prozent zu reduzieren. Das Biomasseheizkraftwerk in Burgos hat eine Fläche von 3.800 m2. Die Konzeption, Konstruktion und Verwaltung des Werks liegt in der Verantwortung von Biocen, ein Joint Venture zwischen dem Privatunternehmen Cenit Solar und SOMACYL (Sociedad Pública de Infraestructuras y Medio Ambiente de Castilla y León S.A. – Öffentliches Unternehmen für Infrastrukturen und Umwelt den Regionen Kastilien und León).

Zum Projekt Biomasseheizkraftwerk

Das Projekt umfasst ein Investitionsvolumen von 14,5 Millionen Euro, wovon Biocen 12 Millionen Euro in den Bau der Energiezentrale steckte. L’Oréal investierte 2,5 Millionen Euro, um das Verteilernetz für Medien wie Dampf und Wasser zu vergrößern und das Heizungs- und Klimatisierungssystem anzupassen.

Das Biomasseheizkraftwerk wird 20.000 MWh Wärmeenergie pro Jahr produzieren. Das L’Oréal-Werk in Burgos wird davon 70 Prozent verbrauchen, die restlichen 30 Prozent werden an benachbarte Unternehmen verkauft. Der vom Biomasseheizkraftwerk erzeugte Storm kommt zu 100 Prozent in der L’Oréal-Fabrik zum Einsatz. Das Heizkraftwerk wird jedes Jahr ca. 12.000 Tonnen Holzabfälle recyceln, die aus den Wäldern und den Sägereien der Region Kastilien-León kommen.

Zu L’Oréal Spanien und das Werk in Burgos

L’Oréal ist in Spanien seit den 50-iger Jahren vertreten und beschäftigt heute in seinen vier Geschäftsbereichen (Consumer Products, L’Oréal Luxusprodukte, Professional Products und Apothekenkosmetik) sowie zwei Werken über 2.000 Mitarbeiter. L’Oréal ist das führende Kosmetikunternehmen in Spanien. Die Gruppe ist mit 30 Marken in allen Vertriebskanälen des spanischen Marktes präsent.
Das L’Oréal-Werk für professionelle Haarpflegeprodukte, das im Industriegebiet Villalonquéjar in Burgos liegt, hat seinen Betrieb 1971 aufgenommen. Es ist auf die Herstellung von Haarpflegeprodukte aller Art spezialisiert (Shampoos, Kuren, Lotionen, Haarfarben, Haarsprays, Dauerwellen etc.). Es ist seit 1998 eines der internationalen Produktionszentren des Geschäftsbereichs Professional Products. Die dort hergestellten Produkte werden heute in 52 Ländern in Europa, Lateinamerika und Asien verkauft. L’Oréal Burgos zählt mit 1.500 Formulierungen und 4.000 Endprodukten zu den effizientesten Werken der Gruppe.

[Text/Bild: L’Oréal]

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