HDE warnt vor Bagatellisierung von Ladendiebstahl

Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert die konsequentere Bestrafung von Ladendieben. „Ladendiebstahl ist kein Bagatelldelikt. Die Einzelhändler in Deutschland verlieren so jährlich über zwei Milliarden Euro dadurch“, erklärt HDE-Experte Peter Schröder.

Ziel: Konsequentere Bestrafung

Für eine wirkungsvolle Abschreckung sei eine konsequentere Bestrafung der Diebstähle unumgänglich. Der HDE fordert deshalb eine ausdrücklich im Gesetz festgelegte Bagatellgrenze bei 25 Euro. Nur so sei gewährleistet, dass nicht auch bei größeren Diebstählen von Bagatellvergehen ausgegangen werde. Außerdem sollten die Justizminister der Länder sich dafür einsetzen, dass die Staatsanwaltschaften ihre Ermittlungen bei Ladendiebstählen seltener wegen Geringfügigkeit einstellen. Schröder: „Die Dunkelziffer beim Ladendiebstahl ist enorm. Das liegt auch daran, dass viele Händler angesichts der oft eingestellten Verfahren keinen Sinn mehr in einer Anzeige sehen. Das muss sich ändern.“

Hohe Kosten durch Verluste und Vermeidungsinvestitionen

„Die am 25. Juni veröffentlichten Zahlen des EHI Retail Institute zeigen, dass statistisch jeder Bundesbürger jährlich Waren im Wert von 26 Euro stiehlt. Insgesamt gehen den Händlern laut EHI durch Inventurdifferenzen und Investitionen zu deren Vermeidung 5,2 Milliarden Euro im Jahr verloren.

[Text/Logo: HDE]

 

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