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Weleda Auszubildende Nadja Opitz wird top azubi chemie 2017

Schwäbisch Gmünd. Nadja Opitz (24), Auszubildende zur Chemielaborantin bei der Weleda AG, erhielt mit drei weiteren Lehrlingen aus Baden-Württemberg die Auszeichnung top azubi chemie 2017 der chemischen Industrie. Die vier Nachwuchskräfte haben dabei eines gemeinsam: Sie bieten herausragende Leistungen, die über eine gute Abschlussnote hinausgehen. Rolf Müller, der Hauptgeschäftsführer der Chemie-Verbände Baden-Württemberg, zeichnete sie in Baden-Baden aus.

Soziale Aktivitäten waren für die Jury ausschlaggebend

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„Ihre Unternehmen können stolz auf Sie sein“, lobte Müller die Ausgezeichneten bei der Preisverlehung. Die Nachwuchssicherung sei für die Chemie-Unternehmen ein wichtiges Anliegen, so der Hauptgeschäftsführer weiter: „Mitarbeiter zu finden, mit viel Engagement und guten Ideen ist unverzichtbar.“ Müller: „Bei der Auszeichnung sind nicht die guten Noten entscheidend.“ Die betrieblichen, die außerbetrieblichen und vor allem die sozialen Aktivitäten seien für die Jury ausschlaggebend gewesen.

top azubi chemie 2017: Nadja Opitz ist angehende Betriebssanitäterin in der Weleda AG

Als Chemielaborantin ist der weiße Laborkittel ihre Arbeitskleidung. Doch die langjährig erworbenen Fähigkeiten als Sanitätshelferin lässt die 24-jährige aus Salach/Kreis Göppingen, nicht außen vor: Neben viel Engagement für das Ausbildungsmarketing ist sie zudem angehende Betriebssanitäterin bei Weleda.

Ihre Erfahrungen hat sie neben der Ausbildung gut genutzt. Sie hat mit den Kollegen das Betriebssanitätssystem des Unternehmens verbessert und weiterentwickelt. Auf Ausbildungsmessen konnte sie außerdem schnell umfassend und glaubwürdig als Botschafterin für ihren Beruf auftreten. Die Präsentationsmappe für diese Veranstaltungen hat sie dabei maßgeblich mitgestaltet. Diese nutzte sie anschließend als Ausbildungsbotschafterin in Schulen.

Ausbildung in Baden-Württemberg: Mehr als fünfzig unterschiedliche chemische Berufe

Jedes Jahr beginnen über 1000 junge Menschen eine Ausbildung oder ein duales Studium in den 440 Chemie-Unternehmen im Land. Insgesamt werden derzeit etwa 3.500 Azubis in mehr als fünfzig unterschiedlichen Berufen ausgebildet. Dazu gehören Produktionsberufe wie der Chemikant oder der Industriemechaniker, Laborberufe wie der Lack- oder Biologielaborant, kaufmännische oder IT-Berufe und duale Studienplätze. Die Übernahmequote der Ausgelernten ist zudem nach den meist dreieinhalb Jahren Berufsausbildung hoch: mehr als 95 Prozent starten in „ihrem“ Unternehmen ihre weitere Karriere.

[Text/Bild: Weleda]