Darmstadt. Hautirritationen durch Allergien thematisiert Haut.de, die Internetplattform rund um Körperpflege und Kosmetik. Typisch für den Frühling ist dabei die Pollenallergie. Aber auch hierbei ändert sich etwas. Für viele Allergiker beginnt die Saison deutlich früher – oft schon mitten im Winter. Der Grund: Hasel- und Erlenpollen. Sie gehören zu den ersten Pollen des Jahres und sorgen regelmäßig für Beschwerden. Auslöser für Pollenallergie und Heuschnupfen ist dort der Blütenstaub von Bäumen, Sträuchern, Gräsern und Getreide. Aufgrund klimatischer Veränderungen dauert der Pollenflug zudem immer länger. Durch die Entzündungsreaktion leiden die Betroffenen unter Beschwerden wie Augentränen und -jucken, Fließschnupfen, entzündeter Nasenschleimhaut oder sogar an einem Asthma bronchiale. Pollenkonzentration und Allergenmenge schwanken und sind abhängig von den Umgebungsbedingungen der Pflanzen wie Temperatur, Witterung, Windverhältnisse oder Luftschadstoffe.
Hautirritationen durch Allergien aufgrund gestörter Hautschutzbarriere
Zumeist gelangen die Pollen über Mund- und Nasenschleimhäute in den Körper. Auch anhand tränender Augen und juckender Augenpartien zeigen sich die Belastungen der Pollen in diesem Bereich. Hautirritationen an anderen Körperstellen sind zudem Zeichen dafür, dass Pollen über die Haut, also Poren und Haarfollikel, in den Organismus gelangen.
Letzteres geschieht insbesondere dann, wenn die Hautschutzbarriere gestört ist. Oder, wenn Hautirritationen, wie juckende, entzündliche oder aufgekratzte Hautpartien vorhanden sind. Weitere typische Hautreaktionen sind u.a. Schwellungen und Quaddeln. Ist die Haut den Reizstoffen über längere Zeit ausgesetzt, verliert sie ihre Schutzfunktion und trocknet aus. Damit es Pollen und andere Allergene so schwer wie möglich haben, über die Haut in den Körper zu gelangen, gilt es, die natürliche Hautschutzbarriere zu stärken.
Hautirritationen durch Allergien: Natürliche Hautschutzbarriere stärken mit Hilfe spezieller Pflegecremes
Regelmäßiges Eincremen mit einer speziellen Pflegecreme unterstützt den Aufbau der Hautbarriere und macht die Haut widerstandsfähiger. Dafür sind auch Pflegecremes im Angebot, die speziell für Allergiker und Neurodermitiker entwickelt wurden. Während der Pollen-Saison ist es zudem empfehlenswert, den ganzen Körper jeweils morgens und abends einzucremen, um die Abwehrfunktion der Haut zu stärken.
Hautirritationen durch Allergien: Gezieltes Allergie-Management durch Duschen und Kleidungsregeln
Für Betroffene gehören auch alltägliche Maßnahmen der Körperpflege zu einen zielgerichteten Allergie-Management: Vor dem Schlafengehen ist Duschen und die Haarreinigung mit einem milden Duschgel bzw. mit einem milden Shampoo ratsam, um die Pollen abzuspülen.
Generell sollte Kleidung, die draußen getragen wurde und wahrscheinlich „pollenbelastet“ ist, möglichst draußen bleiben. Auf keinen Fall diese Kleidung bis ins Schlafzimmer mitnehmen.
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