Fußpflege im Winter: Kalte Füße – warme Fußbekleidung – schwitzende Füße

Darmstadt. Fußpflege im Winter thematisiert Haut.de, die digitale Plattform rund um Kosmetik und Körperpflege. „In den Wintermonaten leiden viele Menschen unter kalten Füßen. Bei niedrigen Temperaturen achtet der Organismus deshalb darauf, körpereigene Wärme insbesondere in die Körpermitte zu leiten, um die dortigen Organe vor der Kälte zu schützen. Finger, Hände, Füße und Zehen durchströmt dann weniger Blut und sie werden schneller kalt“, erklärt das online-Magazin.

Fußpflege im Winter: Wärmende Fußcremes mit Inhaltsstoffen wie Ingwerextrakt, Zimt oder ätherischen Ölen regen die Durchblutung an

Kalte Füße sorgen dadurch mitunter am ganzen Körper für ein Gefühl des Fröstelns. Wollsocken, Schuhe mit dicken Sohlen und Einlegesohlen aus Filz oder Fell können Abhilfe schaffen. Schuhe sollten nicht zu eng sein, da sich die Zehen dann nicht bewegen können und ein wärmendes Luftpolster dann kaum möglich ist. Gegen Kälte an den Füßen wirkt ein Fußbad, das die Durchblutung der Füße fördert. Auch wärmende Fußcremes mit Inhaltsstoffen wie Ingwerextrakt, Zimt oder ätherischen Ölen regen die Durchblutung an und sorgen für einen Wärmeeffekt.

Fußpflege im Winter: Fußproblem Schweiß durch wetterfestes Schuhwerk

Mit dem Tragen wetterfester und geschlossener Schuhe kann zwar der Kälteeffekt minimiert werden. Es entsteht allerdings mitunter ein weiteres Fußproblem: Schweiß. Schwitzen Füße viel, kann es anschließend zur Entwicklung eines unangenehmen Geruchs kommen. Wer Schweißfüße hat, sollte diese deshalb täglich waschen und täglich die Socken wechseln. Baumwollsocken helfen zudem, den Geruch einzudämmen, weil sie den Fußschweiß besser aufnehmen. Der unangenehme Geruch von Fußschweiß entsteht erst dabei durch die Veränderung von bestimmten Stoffen wie Buttersäure, Milchsäure und anderen flüchtigen Fettsäuren durch harmlose Bakterien auf der Haut. Fußschweiß an sich riecht überhaupt nicht. Er ist steril und geruchlos.

Fußpflege im Winter: Schweißbindende Fußpflege durch Fußpuder und Fußbäder

Schweißbindende Fußpflege kann hierbei für ein trockenes Fußklima sorgen. Nach sorgsamer Reinging und Trocknung der Füße hilft dort etwa die Behandlung mit einem speziellen Puder. Er sorgt für eine Vergrößerung der Hautoberfläche. dadurch verdunstet die aus den Schweißdrüsen tretende Flüssigkeit schneller.

Enthält der Fußpuder zudem adstringierende und damit schweißhemmend wirkende Substanzen, meist Aluminiumsalze, werden die Ausgänge der Schweißdrüsen verengt. Damit geht die Feuchtigkeitsabgabe der Drüsen auf ein normales Maß zurück. Auch Fußbäder wirken gegen Fußschweiß. Etwa mit Zusätzen von Eichenrindenextrakt, Zaubernuss (Hamamelis) oder Salbei. Effektiv Wirkung zeigen diese Maßnahmen bei regelmäßiger Anwendung über einen längeren Zeitraum.

[Text/Bild: haut.de/ © New Africa/stock.adobe.com]

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