Initiative #WeAreAllUkrainians und dm-drogerie markt unterstützen Mütter und Neugeborene in der Ukraine

Karlsruhe. Die Initiative #WeAreAllUkrainians von Tatjana Kiel und Wladimir Klitschko, die Menschen in der Ukraine unterstützt, und dm-drogerie markt machen auf die extrem schwierige Situation von mutigen Müttern und ihren Neugeborenen in der Ukraine aufmerksam. dm unterstützt dabei die Initiative mit insgesamt rund einer Million Euro, um Mütter und Babys nach der Geburt mit den wichtigsten Produkten zu versorgen. „Wir möchten diesen mutigen Frauen, die vor neun Monaten noch nicht wussten, dass sie ihr Baby im Krieg zur Welt bringen, gemeinsam eine notwendige Hilfe sein – von Frauen für Frauen“, erläutert dm-Geschäftsführerin Kerstin Erbe zur spontanen Zusage an die Initiative.

Initiative #WeAreAllUkrainians: Akute Not der Mütter und Neugeborenen führte zum aktuellen Thema „Wochenbett“

#WeAreAllUkrainians wurde ins Leben gerufen, um in Deutschland schnell skalierbare Hilfsmaßnahmen zu entwickeln. In unterschiedlichen Task Forces hilft sie Menschen in der Ukraine und Geflüchteten. „Durch den direkten Kontakt nach Kyiv und zu Wladimir Klitschko bin ich tagtäglich über Bedarfe in der Ukraine informiert. Manchmal geht es dabei gar nicht allein um ein konkretes Produkt. Immer wieder steht ebenfalls ein sensibles Thema im Mittelpunkt, das in der Gesellschaft einfach nicht offen angesprochen wird. Etwa die akute Not der Mütter und Neugeborenen und das Thema Wochenbett. In solchen Momenten krampft sich mein Herz zusammen. Ich weiß dann, hier müssen wir dringend eine größere Lösung finden“, erläutert Tatjana Kiel. Sie ist CEO von Klitschko Ventures und Initiatorin der Initiative #WeAreAllUkrainians. Durch den Stress der Mütter kommt es aktuell neben den terminierten Geburten auch zunehmend zu Frühgeburten im Kriegsgebiet.

Initiative #WeAreAllUkrainians: Mutterschutz Initiative stellt durch dm 10.000 Pakete mit den notwendigsten Produkten bereit

Im Rahmen der neu gegründeten Task Force 5 – der „Mutterschutz Initiative“ – geht es dabei um die direkte Unterstützung. Deren Ziel, Mütter und Säuglinge nach der Geburt im Kriegsgebiet einen schnelleren und besseren Zugang zu entsprechender Versorgung und Ernährung zu bieten. „Wir entschieden uns dazu, Partner der Task Force zu werden. Im ersten Schritt stellen wir deshalb 10.000 Pakete mit den notwendigsten Produkten bereit. Diese benötigen Frauen in der Ukraine dringend für die Versorgung im Wochenbett“, erklärt Kerstin Erbe zum Engagement. „Wir prüfen dann in den kommenden Wochen und Monaten gemeinsam mit unseren Partnern von der Initiative, welche weiteren Hilfsmaßnahmen notwendig sind“, so die Managerin weiter.

Dr. Nicole Szesny-Mahlau, Psychotherapeutin und Gründerin von trauma.help, ergänzt dazu: „Um das Risiko für Mütter und Kinder zu verringern, langfristig unter den Folgen derart traumatisierender Erfahrungen zu leiden, brauchen sie viel Solidarität. Hinzukommt dort vor Ort so viel konkrete soziale Unterstützung wie nur möglich.“

Initiative #WeAreAllUkrainians: dm packt mit prominenten Frauen Wochenbettboxen

In einem Berliner dm-Markt packten Mitarbeiter mit Unterstützung starker Frauen die ersten Wochenbettboxen. Das waren Lea-Sophie Cramer, Anja Tillack, Laura Lewandowski und Stephanie Dettmann gemeinsam mit Verantwortlichen der Initiative. In den kommenden Tagen und Wochen werden diese mit 10.000 weiteren Paketen mit der Deutschen Bahn in die Ukraine transportiert und anschließend nach Bedarf verteilt. Die ersten Pakete reisen zu einem Krankenhaus in Kyiv. um sie dort an betroffene Frauen auszuhändigen. „Es ist kaum vorstellbar, was diese Frauen und werdenden Mütter in der Ukraine gerade leisten“, betont dazu Hebamme Ilka Kaufmann. Jedes Lebewesen suche sich von Natur aus einen sicheren Raum, um zu gebären. Entsprechend sei eine Geburt unter Fluchtreflexen im Kriegsgebiet, ausgelöst durch Stresssymptome und Adrenalinausschüttung, kaum möglich. Beziehungsweise sie verlaufe durchaus mit großen Komplikationen.

Zu #WeAreAllUkrainians: Die Initiative von Wladimir Klitschko reagiert auf die dringlichsten Bedürfnisse vor Ort

Wladimir Klitschko ist die Stimme aus Kyiv. „Diese berichtet nicht nur vom großen Unrecht des Krieges. Sie ruft uns alle außerdem immer wieder auf, zu unterstützen. Gemeinsam mit Tatjana Kiel, CEO von Klitschko Ventures, startete er deshalb gleich nach Beginn des Krieges diese Initiative. Deren Ziel dabei: in Deutschland möglichst schnell skalierbare Hilfsmaßnahmen zu entwickeln – für die Menschen in der Ukraine und die vielen Geflüchteten. Die Initiative reagiert zudem auf die dringlichsten Bedürfnisse vor Ort, die Wladimir Klitschko täglich aus Kyiv an Tatjana Kiel übermittelt.

[Text/Bild: dm-drogerie markt]

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