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Dr. Wolff Geschäftsbericht 2018: Konsequent Wachsen mit innovativen Konzepten

Bielefeld. Der Dr. Wolff Geschäftsbericht 2018 zeigt es: Der Hersteller von Pharma- und Kosmetikprodukten erwirtschaftete erstmals mehr als 300 Mio. Euro an Umsatz in 2018. Mit mehr als 309 Mio. Euro wuchs dieser dabei um rund 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2017: 297,5 Mio. Euro). Für den Erfolg sorgten sowohl der kosmetische (Dr. Kurt Wolff GmbH & Co. KG) als auch der medizinische Bereich (Dr. August Wolff GmbH & Co. KG Arzneimittel). Beide Sparten legten jeweils um 4 Prozent zu. Die Kosmetik verzeichnete dadurch einen Umsatz von 223 Mio. Euro (2017: 214 Mio. Euro) Hinzukamen 86,7 Mio. Euro im medizinischen Bereich (2017: 83,4 Mio. Euro).

Dr. Wolff Geschäftsbericht 2018: Internationalisierung, neue Produkte und Digitalisierung als Erfolgsgaranten

Kosmetik, Duft, Makeup - Mehr wissen, besser verkaufen...

Die weitere Internationalisierung, neue Produkte und erste Erfolge der Digitalisierung waren zudem Garanten für den Erfolg der Unternehmensgruppe. Das Auslandsgeschäft wuchs dabei um 3 Prozent auf mehr als 67 Mio. Euro (2017: 65,5 Mio. Euro). Mit Albanien, Georgien, Kambodscha, dem Kosovo und der Mongolei kamen zudem neue Märkte dazu. Dadurch sind Dr. Wolff-Produkte erstmals in 62 internationalen Märkten erhältlich. Die Exportquote blieb bei 22 Prozent. „Wir stehen somit auf vielen festen Säulen“, betonte dazu Eduard R. Dörrenberg, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Wolff-Gruppe, auf der Bilanzpressekonferenz in Bielefeld.

Dr. Wolff Geschäftsbericht 2018: Inlandsgeschäft wächst um 4 Prozent

Die Bundesbürger gaben laut Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V. (IKW) rund 13,8 Milliarden Euro für Körperpflege aus – ein Plus von 1,8 Prozent. Besonders gefragt waren dort demnach Haar-, Haut- und Gesichtspflegemittel. Von dieser Nachfrage profitierte Dr. Wolff. Dank Langzeit-Topseller und neu entwickelter Produkte wuchs deshalb das Inlandsgeschäft um 4 Prozent auf insgesamt 242,5 Mio. Euro (2017: 231,9 Mio. Euro). „Wir setzen weiterhin auf echte Innovationen und Problemlöser für bisher ungelöste Probleme. Sind wir dabei nicht die Ersten, ist es unser Anspruch, bessere Produkte zu entwickeln“, sagte dazu Dörrenberg.

Dr. Wolff Geschäftsbericht 2018: Umsatz der Dr. Wolff-Gruppe in 20 Jahren verdreifacht

Das Wachstum passt deshalb zum Trend der vergangenen 20 Jahre. In dieser Zeit führte bereits die vierte Generation die Unternehmensgruppe wird. Seit 1998 ist Eduard R. Dörrenberg geschäftsführender Gesellschafter. Er konnte seitdem den Umsatz der Dr. Wolff-Gruppe verdreifachen. Dabei wuchs die Zahl der Mitarbeiter inzwischen auf 675. In dieser Zeit wurde deshalb nicht nur Alpecin als Männershampoo gegen Haarausfall neu positioniert. Auch die Marken Vagisan, Plantur und Biorepair avancierten dabei zu Marktführern in den jeweiligen Segmenten.

Dr. Wolff Geschäftsbericht 2018: Plantur39 erzielt mit 15 Prozent den höchsten Umsatz-Wachstum

Der Gewinner des Geschäftsjahres 2018 ist dabei mit einem Umsatz-Wachstum von 15 Prozent die Marke Plantur. Der Umsatz stieg deshalb in Zahlen auf rund 64 Mio. Euro. 2017 waren es 55,6 Mio. Euro. „Wir haben es somit mit Plantur39 geschafft, das Problem von menopausalem Haarausfall, dünner werdendem Haar und magerem Haarwachstum offen anzusprechen. Wir konnten zudem mit leistungsfähigen Produkten überzeugen“, beschreibt Dörrenberg deshalb den Erfolg.

Dr. Wolff Geschäftsbericht 2018: Vagisan wird zweiter Gewinner des Jahres

Schon seit zehn Jahren lindert Vagisan, der zweite Gewinner des Jahres, zudem den im Intimbereich entstehenden Leidensdruck. Die erste hormonfreie FeuchtCreme zur Behandlung von vaginaler Trockenheit hilft Frauen dabei nicht nur in den Wechseljahren. Im Bereich der Gynäkologie konnte Dr. Wolff dafür zudem auf dem Heimmarkt ein Wachstum von 10 Prozent verzeichnen. Die Umsätze stiegen somit auf 23,1 Mio. Euro an (2017: 21,1 Mio. Euro).

Dr. Wolff Geschäftsbericht 2018: Linola legt in Deutschland um 4 Prozent zu

Während der Kälteperiode im Winter 2017/18 war medizinische Hautpflege für viele die Lösung bei juckender oder neurodermitischer Haut. Entsprechend gestalteten sich die Umsätze der Linola-Produkte aus pharmazeutischer Entwicklung. Linola legte dabei um 4 Prozent auf 42,7 Mio. Euro (2017: 41,1 Mio. Euro) zu. Eine neuartige Intensivpflege, bestehend aus dem Kopfhaut-Tonikum und dem darauf abgestimmten Shampoo gegen Kopfhautjucken, ergänzt deshalb seit Herbst 2018 das Medizin-Portfolio. Mit Echinacea-Wurzel-Extrakt und Linolsäuren setzen die Produkte dabei auf eine Kombination aus biobasierten Inhaltsstoffen und pharmazeutischer Galenik.

Dr. Wolff Geschäftsbericht 2018: Umsatz der Oral Care-Sparte legt weiter zu

Seit 2008 widmet sich Dr. Wolff zudem erfolgreich der Zahnpflege mit Hydroxylapatit. In dieser Zeit konnte dabei der Umsatz in der Oral Care-Sparte auf 25,4 Mio. Euro entwickelt werden. Nach zehn Jahren Vorarbeit auf den Gebieten Glättung der Zähne, Plaquevorbeugung und Schutz vor Paradontose setzte die Dr. Wolff-Gruppe mit der Marke Karex inzwischen den Fokus erstmals auf die fluoridfreie Kariesprophylaxe. Auf Basis des natürlichen, zahnverwandten Wirkstoffes Hydroxylapatit wirken deshalb die innovative Zahnpasta und die Mundspülung nachweislich gegen Karies. Bisher konnten das nur Produkte mit Fluorid.

Dr. Wolff Geschäftsbericht 2018: Erfolgsgeschichte auch zukünftig

Diese Erfolgsgeschichte wird somit weitergeschrieben. Neben dem Bereich Oral Care werden dabei Produkte der Haut- und Haarpflege eine wichtige Rolle spielen. Auch in der Erforschung neuer Arzneimittel setzt Dr. Wolff inzwischen auf die Ergebnisse einer klinischen Studie zur Behandlung von Hyperhidrose, dem übermäßigen Schwitzen. Somit erwartet das Unternehmen auch im Jahr 2019, trotz baldigem Brexit, erneut ein stabiles Wachstum.

[Text/Bild: Dr. Wolff]