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L’Oréal übernimmt CeraVe und zwei weiteren Marken von Valeant

Paris, Düsseldorf. Die Hautpflege-Marken CeraVe, AcneFree und Ambi gehören zukünftig zum Portfolio von L’Oréal. Das gab der Konzern am Mittwoch nach der Unterzeichnung einer bindenden Vereinbarung mit dem kanadischen Konzern Valeant Pharmaceuticals International bekannt.

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„Der Gesamtkaufpreis beträgt 1,3 Milliarden US Dollar“, so L’Oréal. Die zuständigen Behörden müssen jedoch die  Transaktion noch genehmigen.

Hautpflege-Marke CeraVe hat derzeit große Nachfrage in den USA

Valeant gründet die Marke CeraVe in 2005. Die Marke umfasst ein breites Portfolio an Hautpflegeprodukten, die auf dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Forschung basieren. Der Fokus liegt dabei auf Reinigungsprodukten für die Haut, feuchtigkeitsspendenden Produkten, Sonnenschutz, Heilsalben und einer speziellen Serie für Babies. Gemeinsam mit Dermatologen entwickelte Valeant die Marke.

Mit einem durchschnittlichen Wachstum von über 20 % in den letzten zwei Jahren ist CeraVe eine der am schnellsten wachsenden Hautpflegemarken in den USA. Die Marke verfolgt eine Multi-Channel Distributionsstrategie. Sie ist deshalb in Drogeriemärkten, im Mass Market und Kosmetikgeschäften sowie ausgewählten Online-Shops erhältlich.

AcneFree: Spezialist für Hautreinigungsprodukte

AcneFree vermarktet und vertreibt in den USA ein komplettes Sortiment an OTC Reinigungsprodukten für die Haut. Hinzukommen Produkte zu Behandlung von Akne. Ambi vertreibt zudem Hautpflegeprodukte, die speziell für die Bedürfnisse multikultureller Verbraucher entwickelt wurden. Beide Marken werden dabei – ebenso wie CeraVe – über Drogeriemärkte, im Mass Market und ausgewählten Online-Shop vertrieben.

Die drei Marken kommen derzeit zusammen auf einen jährlichen Umsatz von etwa 168 Millionen US Dollar.

CeraVe, AcneFree und Ambi ergänzen das Portfolio von L’Oréal

„Die Akquisition von CeraVe, AcneFree und Ambi ergänzt das Portfolio von L’Oréal perfekt,“ so Frédéric Rozé, Präsident und CEO von L’Oréal USA. „Die drei Marken basieren auf einer engen Verbindung zu Experten aus dem Gesundheitsbereich und sind breit distribuiert. Sie werden den Umsatz unseres Geschäftsbereichs Active Cosmetics in den USA nahezu verdoppeln. Zudem werden uns die Marken dabei helfen, der wachsenden Nachfrage nach Dermokosmetik zu erschwinglichen Preisen nachzukommen.“

Die Hautpflege-Marken werden Teil des Geschäftsbereichs Active Cosmetics

CeraVe, AcneFree und Ambi werden damit Teil des Geschäftsbereichs Active Cosmetics. Darunter fallen bisher Marken wie La Roche-Posay, Vichy und SkinCeuticals. Auch diese werden von Experten aus dem Gesundheitsbereich entwickelt und empfohlen. Darunter sind Dermatologen, Kinderärzten und andere Mediziner.

„Wir freuen uns sehr, dass CeraVe, AcneFree und Ambi nun Teil des Geschäftsbereich Active Cosmetics werden. Die Marken werden unsere Beziehung zu Experten aus dem Gesundheitsbereich intensivieren und auch unsere Position auf dem wichtigen und schnell wachsendem nordamerikanischen Markt stärken. Wir glauben, dass CeraVe ein großes Potenzial hat, in den nächsten Jahren auf internationaler Ebene zu wachsen“, ergänzt Brigitte Libermann, Präsidentin des Geschäftsbereichs Active Cosmetics.

Über L’Oréal

Seit mehr als 105 Jahren steht L’Oréal im Dienst der Schönheit. Mit einem einzigartigen Portfolio von 32 internationalen, vielfältigen und sich ergänzenden Marken erzielte der Konzern im Jahr 2015 einen Umsatz von 25,26 Milliarden Euro. Er beschäftigt dafür 82.900 Mitarbeiter.

Als das weltweit führende Kosmetikunternehmen ist L’Oréal in allen Vertriebskanälen vertreten: im Massenmarkt, in Kauf- und Warenhäusern, Apotheken und Drogerien, Friseursalons, im Bereich Travel Retail sowie mit eigenen Geschäften im Einzelhandel.

Forschung und Innovation sind hierbei das Herzstück der Strategie von L’Oréal. 3.870 Forscher stützen sich auf ihre Expertise, um den Schönheitsbedürfnissen weltweit gerecht zu werden.

Die Nachhaltigkeitsstrategie „Sharing Beauty With All“ definiert zudem ehrgeizige Unternehmensziele im Bereich Nachhaltigkeit. Die soll dabei entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Konzerns bis 2020 erreicht werden.

 

[Text/Logo: L’Oréal]