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L’Oréal eröffnet Research & Innovation Zentrum für das subsaharische Afrika

Johannesburg. Ein neues Research & Innovation Zentrum für das subsaharische Afrika weihte L’Oréal letzte Woche in der südafrikanischen Metropole ein. Der Konzern aus Clichy bei Paris forciert damit die Entwicklung neuer Produkte für die Menschen in der Region. „Im Mittelpunkt unserer Forschungstätigkeiten stehen das afrikanische Haar und die Besonderheiten afrikanischer Haut. Hinzukommen Anwendungsgewohnheiten und Erwartungen der subsaharischen Verbraucher“, erklärt das Unternehmen zum neuen Forschungszentrum. Damit verfüge die L’Oréal-Gruppe weltweit über sieben Research & Innovation Zentren, heißt es in der Presseinformation weiter: „Die Teams aus den Bereichen Produktentwicklung, Produktbewertung und Grundlagenforschung setzen sich aus Chemikern, Verfahrenstechnikern, Physiologen, Kosmetologen und Biochemikern zusammen.“

L‘Oréal setzt mit dem Research & Innovation Zentrum auf die Zukunft Afrikas

Kosmetik, Duft, Makeup - Mehr wissen, besser verkaufen...

Alexandre Popoff, Executive Vice-President Osteuropa, Afrika und Naher Osten: „Das subsaharische Afrika ist eine der am schnellsten wachsenden Regionen von L‘Oréal. Durch das neue Research & Innovation Zentrum in Südafrika können wir die Entwicklung neuer, innovative Schönheitsprodukte für unsere afrikanischen Konsumenten vorantreiben, die von den vielfältigen Schönheitsritualen und den Bedürfnissen der Konsumenten auf diesem Kontinent inspiriert sind.“

Laurent Attal, Executive Vice-President of Research and Innovation: “Die Eröffnung des Research & Innovation Zentrum ist für die Forschung von L’Oréal in Afrika ein bedeutender Moment. Die Investition verdeutlicht unser klares Ziel, neue Maßstäbe bei Innovationen zu setzen, die den Erwartungen der afrikanischen Verbraucher entsprechen. Seit 2000 führen wir Studien durch, die das afrikanische Haar und die afrikanische Haut untersuchen. Im Jahr 2010 starteten wir mit Verbraucherstudien. Die Ergebnisse dieser Forschung sind heute die Basis für die Entwicklung von Produkten, die auf die Bedürfnisse der afrikanischen Konsumenten abgestimmt sind. Zunächst steht das Thema Haare im Fokus. Wir werden unsere Aktivitäten jedoch auch auf Schminkprodukte, Produkte für den Körper und die Hautreinigung ausdehnen.“

Research & Innovation Zentrum erforscht afrikanische Bedürfnisse in Sachen Schönheit

Bereits 2003 hat die L’Oréal-Gruppe in Südafrika ein Evaluationszentrum eröffnet. Hier stand der afrikanische Verbraucher mit seiner Kenntnis zu Produkten und seinen Anwendungsgewohnheiten im Fokus. Hinzukam die Bewertung von neu entwickelten Produkten.

Aufgabe des neuen Research & Innovation Center ist es, das Wissen über die Schönheitsbedürfnisse, über die afrikanische Haut und das afrikanische Haar in die Entwicklung innovativer Produkte einzubinden, seien es Produkte für die Pflege, das Färben oder Glätten der Haare oder die Körperpflege. Dafür werden Instrumente eingesetzt, mit denen beispielsweise die Hautoberfläche und deren Besonderheiten visualisiert werden und der Grad von Haarbruch gemessen werden kann.

Im Mittelpunkt dieser Forschungstätigkeiten wird die Ebenmäßigkeit der Haut stehen. Zum Beispiel: Talgproduktion, Bekämpfung von Akne sowie trockene Haut. Im Bereich Haare stehen die leichte Frisierbarkeit des Haares und die Erforschung sensibler Kopfhaut im Fokus. Darüber hinaus ist die Verwendung von Düften und ihr ganz präziser Einsatz ein Schwerpunkt.

L’Oréal: „Das neue Research & Innovation Center wird dabei mit lokalen wissenschaftlichen Einrichtungen zusammenarbeiten.“ Das heißt: Mit Universitäten, Dermatologen und Friseuren sowie mit Zentren, die die biologische Vielfalt in der Natur erforschen.

Research & Innovation Zentrum: Innovationen für den afrikanischen Konsumenten

L’Oréal brachte bereits eine Vielzahl von innovativen Produkten für die afrikanischen Verbraucher auf den Markt . Beispiele dafür sind die „Black Oil“ Technologie für das Färben der Haare, schonende Produkte für die Glättung der Haare und Produkte für eine ebenmäßige Haut. Darüber hinaus stehen den afrikanischen Verbrauchern spezielle, auf ihre Bedürfnisse ausgelegte Produkte zur Verfügung. Zum Beispiel  nährende Haarpflegeprodukte und Make-up Nuancen, die genau auf ihre Hautfarbe abgestimmt sind.

Über L’Oréal

Seit mehr als 105 Jahren steht L’Oréal im Dienst der Schönheit. Mit einem Portfolio von 32 internationalen, vielfältigen und sich ergänzenden Marken erzielte der Konzern im Jahr 2015 einen Umsatz von 25,26 Milliarden Euro und beschäftigt 82.900 Mitarbeiter. Als das weltweit führende Kosmetikunternehmen ist L’Oréal in allen Vertriebskanälen vertreten: im Massenmarkt, in Kauf- und Warenhäusern, Apotheken und Drogerien, Friseursalons, im Bereich Travel Retail sowie mit eigenen Geschäften im Einzelhandel.

Forschung und Innovation sind das Herzstück der Strategie von L’Oréal. 3.870 Forscher arbeiten, um den Schönheitsbedürfnissen weltweit gerecht zu werden. Das Unternehmen will damit in den kommenden Jahren eine Milliarde neue Konsumenten gewinnen. Die Nachhaltigkeitsstrategie von L’Oréal „Sharing Beauty With All“ definiert ehrgeizige Ziele im Bereich Nachhaltigkeit. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Konzerns sollen sie bis 2020 erreicht werden .

Über L’Oréal in Südafrika

L’Oréal Südafrika wurde 1963 in Johannesburg gegründet. Sie ist heute die größte Tochtergesellschaft in Afrika. Die mehr als 500 Mitarbeiter verteilen sich auf die vier Geschäftsbereiche Consumer Products, Professionelle Produkte, L’Oréal Luxe und Apothekenkosmetik. Sie betreuen 26 Marken. Darunter sind Mizani, Redken, Vichy, Armani, Lancôme, Yves Saint Laurent Beauté, L’Oréal Paris, Maybelline New York und Dark & Lovely. Die Fabrik in Midrand stellt in erster Linie die Produkte der lokalen Marken her sowie ausgewählte Produkte von Garnier, die nach Afrika, Europa und in den Nahen Osten exportiert werden.

[Text/Bild: L’Oréal Deutschland]